COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • [...] Ich hab mir für meine Mitarbeiter, Family und mich nun selbst Corona-Schnelltests eingekauft und einen ersten Testlauf gemacht.

    Magst du da evtl. ein bischen aus dem Nähkästchen plaudern...?


    Preis, Bezugsquelle, ggf. noch Bezugsvorausetzungen :whistling:

    Si vis pacem, para bellum.

  • ... manche bekommen jetzt schon kalte Füße, Stichwort: Quadratmeter Verkaufsfläche pro Kunde

    Wasser auf die Mühlen der Lieferdienste! Da werden sich die Geschäfte ihren Schnitt machen, die parallel zum Präsenzhandel auch einen Onlineverkauf haben. Entweder mit Lieferung per Post oder per eigenem Kurier.

    Es wird immer Gewinner und Verlierer einer Krise geben. Deswegen in Jammern zu verfallen hilft niemandem. Wir werden die Zeit nicht zurückdrehen können und am Ende der Pandemie wieder "wie vor Corona" leben können. In manchen Punkten will ich das auch ganz ehrlich gesagt gar nicht. 😉

  • am Ende der Pandemie wieder "wie vor Corona" leben

    Nö. Wir werden uns mit diesem Mist wohl arrangieren müssen, wie mit jedem anderen Virus auch.

    So lange die meisten Menschen nicht einmal bemerken das sie infiziert sind, bringt auch der ganze Lockdown nix. Sobald der nämlich gelockert wird, verbreiten diese Leute unwissentlich das Virus fröhlich weiter. Klar geht aber erst einmal bei Lockdown die Rate etwas zurück, aber das nützt eigentlich nicht viel. Das ganze Lockdown(Lockerungsgewimmel wird sinuswellenartig weiter gehen bis die komplette Bevölkerung entweder durchseucht oder durchimpft ist.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Das ganze Lockdown(Lockerungsgewimmel wird sinuswellenartig weiter gehen bis die komplette Bevölkerung entweder durchseucht oder durchimpft ist.

    Und bis auch noch die letzte Branche ruiniert ist.

    Auch die jetzt noch "systemrelevanten" Gewerbe werden nicht überleben, weil diejenigen, die nichtsystemrelevant sind und ihren Arbeitsplatz verloren haben, sich bei denen, die sich jetzt noch über Wasser halten können, nichts mehr bestellen oder kaufen können.

    Ohne Knete keine Fete.

    All diejenigen, die jetzt noch einen Job haben, im Homeoffice arbeiten dürfen und sich überhaupt nicht vorstellen können, wie es denjenigen geht, die vor dem Ruin stehen, bereits ruiniert sind, ihren Arbeitsplatz verloren haben, von Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld leben müssen ( das demnächst wohl auslauen wird und diejenigen in Hartz4 abrutschen werden ) werden sich demnächst umschauen.

    Bald werden die ersten Kündigungswellen ( wo doch alle die Wellen so lieben ) kommen. Viele Familien werden erst in Notuntekünften -- und weil es davon nur wenige gibt -- bald auf der Straße landen.

    Es sei denn, alle Immobilienbesitzer werden kalt enteignet und dazu gewzungen, die Menschen mietfrei wohnen zu lassen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Ich sehe da ein ständiges auf und zu, auf uns zukommen . Im Frühling mit den wärmeren Temperaturen wird gelockert, Spiel, Spaß ,Freibäder auf
    und Biergärten:), Grillfeste und (Open Air) Konzerte. Mit dem Herbst steigen sofort die Zahlen und der nächste Lockdown ist dann im Oktober 2021
    bis Februar 2022. ;(
    Die Impfung wird kommen, zunächst für die systemrelevanten Berufe, dann für Risikogruppen, danach erst für Otto-Normalbürger.
    Bei den ersten beiden Impfwellen wird die Diskussion um die Nebenwirkungen losgetreten und die dritte große Impfwelle, die der Normalbürger,
    wird dementsprechend zu wenig wahrgenommen. Zack ist auch 2021 vorbei.
    Eine Impfpflicht per Gesetz wird es nicht geben, braucht es auch nicht. Schon die Fluglinie Quantas macht es vor, Fliegen nur mit Impfausweis.
    So wird es weiter gehen, Kino nur mit Impfausweis, Restaurant nur mit Impfausweis etc.
    Das ist natürlich KEINE Impfpflicht, nein. 8)
    Bewerbungsgespräch 2022, Abfrage ob geimpft, da Publikumskontakt oder Reisen notwendig.:rolleyes:
    Werbung 2022 : "Alle unsere Servicemitarbeiter sind gegen Covid19 geimpft"

  • Nachdem auch mit einer Covid-Impfung noch ein gewisses Restinfektionsrisiko besteht, werde ich trotz Impfung schon aus Infektionsschutzgründen darauf bedacht zu sein, daß ich Kontakt nur zu Personen habe , die sich auch

    impfen haben lassen . Dann bin ich eben ein böser Diskriminierer . Ist zugegebenermaßen auch sowas wie eine weltanschauliche Frage, wenn man mit Covid-Leugnern und Impfgegnern nichts zu tun haben möchte .

  • Warten wir doch erstmal ab was die Nebenwirkungen bringen, und überhaupt. Noch glaube ich nicht an das Märchen das alles reibungslos abläuft. Obwohl ich zu der Risikogruppe "alter Sack" gehöre werde ich erstmal abwarten, und mich in Geduld üben. Ob ich nun in morgen oder erst in drei, vier Monaten wieder unter Leute gehe ist auch wumpe. kritisch wird es werden wenn alle Geschäfte oder Behörden einen Impfschein haben wollen. Aber bis dahin wird sich zeigen was der Impfstoff bringt.

  • Bevor die Behörden einen Impfschein haben wollen,verlangen die zuerst, daß Du alles per app erledigst, die aber nur auf den neuesten Geräten läuft.

  • Hm, ich hab mir meine Impfausweise (ja da sind zwei, braucht mal eine und das original war verschwunden...) erst kürzlich durchgeschaut (nicht wegen Corona, andere Impfung wurde angefragt, und ja ich bin dran, Hepatitis B muss mal nachgebessert werden). Lange Rede kurzer Sinn, da sind so einige Felder (ich glaub hauptsächlich Pocken) wo der Arzt Diagnose, Stempel und Unterschrift leisten muss, für internationale Reisen, wenn einer eben nicht gegen Pocken geimpft werden konnte.

    Jetzt kommen (teilweise) die mRNA Impfstoffe. Ehrlich, ich habe eher Bedenken dass sie zu wenig wirksam sind, als das sie Schaden anrichten. Ich sehe das eher pragmatisch - die Anzahl der Impfungen die ich schon bekommen habe zum Risiko dieser einen - quasi null. Ich rauche, ich saufe, und durch einen Flüchtigkeitsfehler bei einer Übung (nicht meiner) bin ich knapp an einem 12m Sturz auf Beton vorbei gekommen. Ich halt mich da einfach an die Ärzte meines Vertrauens, wenn die Sagen "impf dich" dann machts "piks"

    Nicht falsch verstehen, Impfpflicht im Inland sehe ich auch zwiegespalten, bei Reisen ins Ausland - gar Fernreisen - ist das nichts neues, höchstens in den letzten Jahren etwas lax umgesetzt.

  • ...

    Das ganze Lockdown(Lockerungsgewimmel wird sinuswellenartig weiter gehen bis die komplette Bevölkerung entweder durchseucht oder durchimpft ist.

    ...und das scheint in 2021 ja machbar zu sein.


    Mit den Pocken müssen wir uns heute auch nicht meher herum schlagen oder mit Masernpandemien, Keuchhusten, Kinderlähmung & Co


    MfG

  • Nicht falsch verstehen, Impfpflicht im Inland sehe ich auch zwiegespalten, bei Reisen ins Ausland - gar Fernreisen - ist das nichts neues, höchstens in den letzten Jahren etwas lax umgesetzt.

    Das kann man ja bei Corona auch machen. Keine Impflicht, aber sobald man ein Flugzeug oder ein anderes Land betritt muss man eben den Impfpass vorzeigen, bis die Pandemie vorbei ist.

  • Das kann man ja bei Corona auch machen. Keine Impflicht, aber sobald man ein Flugzeug oder ein anderes Land betritt muss man eben den Impfpass vorzeigen, bis die Pandemie vorbei ist.

    Ich verstehe den ganzen Aufschrei um die Impfpflicht nicht. Kein Scherz, also bitte klärt mich auf. Ich bin allerdings sehr sicher, dass weder Bill Gates noch Mutti Merkel uns irgendwelche Nanosonden oder so einimpfen wollen oder werden. Wer sich nicht impfen lassen will, muss es nicht und kann halt zuhause bleiben, wenn er ohne Impfung in dem Gastland nicht willkommen ist, wo ist das Problem?


    Wenn ich in ein anderes Land reise, habe ich mich an die dortigen Gepflogenheiten zu halten, auch, wenn ich selbstpersönlich rein gar nix davon halte. Gleiches gilt für mich in Sachen Impfpflicht. Wenn ein Land will, dass ich nur mit Impfung a oder b oder c dort einreise, dann kann ich mich entweder daran halten oder nicht dorthin reisen. Ist ja nix neues, sondern gibt es mit diversen Impfungen schon lange.

  • Angst und/oder Panik geht nicht selten mit Neuem einher. So auch beim Impfstoff. Bisher hat es noch kein RNA Impfstoff durch die Zulassung geschafft. Warum? Zu wenig "Feldforschung". So einfach ist das.


    Der Corona Impfstoff ist der Erste seiner Gruppe. Das trägt nun nicht wirklich zur Motivation eines jeden Endverbrauchers bei. Auch vor Corona gab es eine nicht unerhebliche Anzahl von Impfgegnern. Und ja, in der Vergangenheit gab es Impfstoffe, die tatsächlich schwere Nebenwirkungen hatten.


    Allerdings können wir nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Ein Restrisiko bleibt bei jedem Medikament, selbst bei IBU oder PCM. Das ist unabänderlich. Jeder Mensch reagiert eben anders.


    Ich persönlich bin ein DDR Kind - hab jede Impfung bekommen und bin auch jetzt auf dem aktuellen Stand. Der Corona Impfung stehe ich dennoch etwas skeptisch gegenüber. Ob und wann diese Skepsis verschwindet weiß ich nicht. Möglich, sogar sehr wahrscheinlich. Zum aktuellen Zeitpunkt sehe ich es aber auf Grund von fehlenden Langzeitstudien kritisch. Denn eben diese Langzeitstudien kann durch nichts ersetzt werden - außer dem praktischen Feldversuch.


    Bleibt letztendlich für jeden die Frage: wie lange möchte man warten, ab welchem Zeitpunkt überwiegt das Verlangen nach Impfschutz vor Corona gegenüber der Angst und den Bedenken durch etwaige Impfschäden.

  • Angst und/oder Panik geht nicht selten mit Neuem einher. So auch beim Impfstoff. Bisher hat es noch kein RNA Impfstoff durch die Zulassung geschafft. Warum? Zu wenig "Feldforschung". So einfach ist das.


    Der Corona Impfstoff ist der Erste seiner Gruppe.

    mRNA-Impfstoffe sind bereits seit vielen Jahren in der Präklinik und und bestenfalls in Phase-I-Klinik. Der Punkt, warum sie bislang nicht zum Einsatz kamen? Die Krebstherapieforschung ist ein lukrativer Markt, in dem Investoren bereit sind, viel Geld zu verbrennen, in der Hoffnung, irgendwann DEN Blockbuster in der Krebstherapie zu gewinnen. Dummerweise sind Tumore nicht so einfach zu therapieren. Auch nicht mit einer mRNA-Therapie.


    Wie du bereits richtig schreibst: die Angst vor Neuem ist auch bei der Impfstoffentwicklung der treibende Moment. Die Behörden wollen natürlich ein sicheres Medikament zulassen. Bzw. eine sichere Impfung. Bei der mRNA-Impfung kam es noch nie wirklich in der breiten Masse in die Klinik. Und weil man eben nicht falsche Hoffnungen bei der Masse wecken wollte, nur um dann wieder enttäuschende Nachrichten verkünden zu müssen, hat man es eben nicht an die große Glocke gehängt.


    Und für "einfache Volkskrankheiten" wie Influenza war eben kein Investor da, der so verrückt war, Millionen in einem Projekt zu versenken, die zwar revolutionär für die Impfstoffentwicklung gewesen wären, aber nicht so lukrativ erschienen. Für Influenza gibt es ja etablierte Impfstoffe, die sogar vergleichsweise günstig und zuverlässig sind.


    Als Anfang des Jahres Sars-Cov2 auf dem Radar erschien, haben einige mutige Leute die Chance gesehen, das Potenzial der mRNA-Impfstoffe zu nutzen, um Covid-19 zu bekämpfen. Sie sind ein hohes Risiko eingegangen und hatten das Glück, dass sie Investoren fanden, die die Chance ebenso sahen wie sie. Unter anderem Bill Gates.


    Und solange der Impfstoff nicht in der Breite verteilt ist und bei der breiten Masse seine hochgelobte Wirksamkeit bestätigt hat, solange wird es immer noch ein wirtschaftliches Risiko sein, denn Millionen von Impfdosen wurden schon produziert und werden just in diesem Moment noch produziert. Und Produktionsanlagen werden auf die Produktion dieses Impfstoffes umgerüstet und werden teilweise erst Mitte nächsten Jahres ihren Produktionsbeitrag leisten können. Wenn sich am Ende des Tages herausstellt, dass der Mut der Forscher, der Investoren und der Zulassungsbehörden "für die Katz" war, dann ist viel Geld verbrannt worden.


    Hätte man diese Chance links liegen lassen sollen, nur weil es noch nie zum Einsatz kam?

  • Ich bin allerdings sehr sicher, dass weder Bill Gates noch Mutti Merkel uns irgendwelche Nanosonden oder so einimpfen wollen oder werden.

    Unsere digitale Infrastruktur ist ja ohnehin so miserabel, dass diese "Impfchips" niemanden hätten, dem sie ihre Infos zufunken könnten oder gar "Befehle" empfangen könnten. Außerdem müssten zumindest in D die gechippten Leute einen mindestens 24monatigen Vertrag abschließen, der sie 24,99€ pro Monat kosten würde.

    Gruselig ist für mich allerdings die Vorstellung, dass es offenbar immer mehr Leute gibt, die solchen Schwachsinn glauben und noch schlimmer, die das sogar in der Öffentlichkeit mit einer Selbstverständlichkeit sagen, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Denn diese Leute haben ja Funktionen und Verantwortung in unserer Gesellschaft, unterrichten vielleicht unsere Kinder oder fahren unsere Straßenbahnen. DAS macht mir echt Sorgen.

    Vielleicht finden wir in einigen Jahren heraus, dass es am Mikroplastik liegt, das in unsere Nahrungskette gelangt und sich in unseren Körpern ablagert und dort ähnlich wirkt wie die Eiweiß-Plaque in Nervenzellen bei Alzheimer-Patienten. Quasi eine globale Verblödung einer kompletten Spezies...


    Grüsse

    Tom

  • Gruselig ist für mich allerdings die Vorstellung, dass es offenbar immer mehr Leute gibt, die solchen Schwachsinn glauben und noch schlimmer, die das sogar in der Öffentlichkeit mit einer Selbstverständlichkeit sagen, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Denn diese Leute haben ja Funktionen und Verantwortung in unserer Gesellschaft, unterrichten vielleicht unsere Kinder oder fahren unsere Straßenbahnen. DAS macht mir echt Sorgen.

    Da bin ich voll bei dir. Sicherlich: es gibt auch außerhalb von Deutschland Skeptiker in Sachen Corona. Aber was erwartest du von einem Land, in dem die Homöopathie seit über dreißig, vierzig Jahren DEN Zulauf hat, den sie hat? Das ist, soweit mir bekannt, in der Form nur in Deutschland der Fall. Die Chinesen haben ihre traditionelle chinesische Medizin, die ist aber in keiner Weise mit Homöopathie in einen Topf zu werfen!


    Es mag sicherlich noch eine ganze Menge zwischen Himmel und Erde geben, das wir mit unseren naturwissenschaftlichen Methoden nicht erfassen und mit unserem Verstand nicht begreifen können. Aber das sehe ich bei der homöopathie einfach nicht.

    Bei der Homöopathie ist ein erstaunlich hoher Anteil, wenn nicht sogar nahe bei 100%, mit einem akademischen Hintergrund, die sich dafür interessieren oder die dafür empfänglich sind. Klar, jemand, der eine schwere, unheilbare Krankheit hat, bei der schon die klassische Schulmedizin "versagte", der wird nach dem letzten Strohhalm greifen, um sein Leiden zu lindern. Und dann mag Homöopathie vielleicht _eine_ Option sein. So nach dem Motto "schaden wird es nicht mehr können..."

    Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit der Religion. Egal welcher. Glauben hilft sicherlich, Menschen ein Grundvertrauen und ein Grundgerüst für ein menschliches Miteinander zu geben. Das mag sicherlich dem einen oder anderen Menschen die nötige Kraft geben, mit schweren Schicksalsschlägen fertig zu werden. Anekdotisch betrachtet: Ich kenne Menschen, die sich auf diese Weise wieder auf ihre eigenen Füße gestellt haben, weil sie lernten, zu sich selbst und ihren Mitmenschen, die ihnen Leid antaten zu vergeben und wieder bei Null anzufangen.


    Mir machen nicht die Menschen Angst, die glauben, Homöopathie würde ihnen helfen. Mir machen nicht die Leute Angst, die meinen, irgendein Gott würde ihre Wege lenken. Mir machen auch nicht die Leute Angst, die glauben, Bill Gates würde seinen Impfstoff nur deswegen entwickeln, um die Menschheit chippen zu lassen.

    Mir macht es eher Angst, dass diese Menschen eigentlich eine Bildung genossen haben, dass sie es eigentlich besser wissen sollten, dass der Weg, auf dem sie sich gerade befinden, nicht der einzig richtige ist und mehr logische Plotlöcher enthält als ein Schweizer Käse.