Artikel: Fluthelfer beschimpft und angegriffen

  • Allerding warne ich vor dem Begriff weißer Prepper, obwohl der Begriff gut wäre. Aber dann kommen wir auch noch in die Rassismus Ecke.

    Heutzutage darf man echt nichts mehr sagen, ohne vorher einen Almanach gewälzt zu haben, was heute(TM) ein "guter Sprachgebrauch" ist und was nicht... 🙄 Ich fordere eindrücklich einen implantierten Mikrochip für einen direkten Uplink zu einer entsprechenden Datenbank. 😎


    Aber mal ganz im Ernst: Ich sehe in der aktuellen Situation kein Land am Horizont, wenn es darum geht, wieder sowas wie einen "seriösen" Journalismus zu bekommen.

    Die Printmedien sind zwar noch nicht völlig tot, versuchen sich aber durch einschlägige Angebote in die digitale Welt zu retten. Der Anzeigenmarkt im Printbereich ist aus naheliegenden Gründen als beinahe nicht mehr existent anzusehen. Und im digitalen zählt nur das, was Klicks bringt. Also werden die Headlines und Aufmacher entsprechend reißerisch formuliert... 🙄


    Ich habe mir mittlerweile abgewöhnt, Artikel anzuklicken, die in der Headline und Aufmacher "das große Geheimnis" verkünden, das man nur erfährt, wenn man jetzt sofort diesen Artikel liest. In 99,99999999% der Fälle ist der Artikel entweder einfach nur zum gähnen oder trieft nur so vor Banalität.


    Das Dilemma, das man wahrscheinlich nie wird auflösen können ist dies, dass jeder Journalist, so redlich seine Absicht sein mag, immer auch seine persönliche, ganz individuelle Lebensgeschichte, Bildung und Lebenserfahrung und auch politische Einstellung in den Artikel mit einfließen lassen wird.


    Spannend wird es daher, wenn die KI soweit ist, dass sie aus nüchternen Polizei- und Feuerwehrlagemeldungen sowie aus Pressekonferenzen einen journalistischen Artikel generieren kann.

    aus DE gesendet... 

  • Allerding warne ich vor dem Begriff weißer Prepper, obwohl der Begriff gut wäre. Aber dann kommen wir auch noch in die Rassismus Ecke.

    Dann eben wie bei den Hackern.


    "Abhängig von der Motivation und Loyalität zu den Gesetzen, wird unterschieden zwischen White-Hat-, Grey-Hat- und Black-Hat-Hackern,"

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hacker_(Computersicherheit)


    Das lässt auch Raum für Schattierungen dazwischen.


    Ansonsten könnte man auch mal darüber nachdenken das der Chaos Computer Club ja auch nur aus Hackern besteht, und denen unterstellt doch auch keiner Staatsfeindlich zu sein.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

    aus DE B/BB

    Einmal editiert, zuletzt von Concideratus ()

  • Wir könnten uns auch offiziell als "Fanclub des BBK) benennen. Gründen wir doch hier im Forum den entsprechenden Verein und geben uns eine Satzung ähnlich der Pfadfinder. Wer druckt die Mitgliedskarten mit denen wir uns vor Presse, Ordnungsbehörden usw. ausweisen können? Mit einer Bundesbehörde als "Dachverband" müssten die Freggels schon diese offiziell angreifen und somit das System in Frage stellen. Satanischgrinsentu :evil:


    Also hier und heute erkläre ich für alle unwiderruflich. Miesegrau trennt sich ab sofort von der missbrauchten Bezeichnung "Prepper" und erklärt ab sofort Mitglied des Fanclubs des BBK zu sein. Kurz "MdFdBBK":S

  • Schließe mich dem "MdFdBBK" an. Wobei Fanclub oder Förderverein wohl das selbe gemeint ist. Kann man dehen oder wenden bleibt das selbe.


    Wegen leichter merken "MiFBKK". Mitglied im Förderverein des BKK

  • wie kann man sich von den Spinnern abgrenzen? Neuer Name? Also Einknicken?

    Die "Preppergemeinschaft Deutschland" hat das vor einigen Jahren so gemacht. Die wollten nicht mehr Prepper genannt werden, haben einfach ihr Forum eingestampft und unter einem anderen Namen neu begonnen. Irgendwas mit Krisenvorsorge Info oder so.


    Ich wähle da lieber den mühsameren Weg. Preppen ist das was ich tue, das ist das was es am besten beschreibt. Warum sollte ich einen anderen Namen dafür erfinden, nur weil unreflektierte und schlecht recherchierte Artikel einen Zusammenhang zwischen dem was ich tue und irgendwelchen extremen Randgruppen herstellt?

  • Schließe mich dem "MdFdBBK" an. Wobei Fanclub oder Förderverein wohl das selbe gemeint ist. Kann man dehen oder wenden bleibt das selbe.


    Wegen leichter merken "MiFBKK". Mitglied im Förderverein des BKK

    Hihi,


    Schreibfehler: MiFKK = Mitglied im FKK :rolling_on_the_floor_laughing:


    Waidmansheil + 73

    zero

    Wetten Sie niemals gegen den menschlichen Erfindungsreichtum. Der größte Feind der Propheten der Apokalypse ist ein Ingenieur (Daniel Lacalle)

  • Ist das BBK nicht eigentlich die "Prepperbehörde"?

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

    aus DE B/BB

  • Ist das BBK nicht eigentlich die "Prepperbehörde"?

    Die äußern sich auch öfter positiv über die Prepper, weil es eben in deren Interesse ist, dass Menschen Vorbereitungen treffen.


    Aber je mehr "Prepper" als Synonym für "rechtsradikale staatsfeindliche Spinner" etabliert wird, desto weniger werden sie das tun.

  • Vielleicht sollte man da mal ernsthafte Verbindungen knüpfen....

    Was macht eigentlich Stefanxxx... lang nix mehr gehört.....der war doch im Studium beim BBK...


    Gruß EZS

  • Der einzige Prepper der in der Presse "gut" wegkommen würde, hätte ein öffentlich zugängliches Lager, betrieben von einer Kommune oder einem Kollektiv mit gelebter Inklusion.

    Würde Güter nicht für sich sondern fast ausschließlich für andere einlagern.

    Würde nur regionales und veganes , nur im Ausnamefall vegetarisches einlagern.

    Ist natürlich in Rosa gekleidet, nicht taktisch!

    Der Zugang zum Lager ist natürlich barrierefrei.

    Akkus , Batterien sowie sämtliches was mit Strom zu tun hat ist natürlich tabu, da Kritik an den EE.

    Medikamente werden nur eingelagert wenn sie pflanzlich oder homöopathisch sind.

    Der Name müsste dann in etwa lauten: "In Ausnahmefällen unterstützende Person auf freiwilliger Basis"

    Glaube dass das funktionieren könnte :saint:

  • Die "Preppergemeinschaft Deutschland" hat das vor einigen Jahren so gemacht. Die wollten nicht mehr Prepper genannt werden, haben einfach ihr Forum eingestampft und unter einem anderen Namen neu begonnen. Irgendwas mit Krisenvorsorge Info oder so.

    Und diese Aktion ging ganz gewaltig nach hinten los und wurde zum Lehrbuchfall wie man ein an sich gut funktionierendes und mit ordentlich Material ausgestattetes Forum tötet.

    Das neue Forum kommt nicht in Schwung, ist seit Monaten ohne Beiträge, die angesammelten Daten aus dem Vorgängerforum wurden bis heute nicht eingepflegt, die meisten der damaligen Mitglieder sind raus.

    Totalverlust.



    Wir sollten uns nicht von einem Medium zu unüberlegten Handlungen treiben lassen, das selber wegen ihrer eigenen Schmuddelkinder mit Rissen in der Glaubwürdigkeit zu kämpfen hat, und das nicht nur bei den diffamierten Gruppen, sondern mittlerweile quer durch die Gesellschaft.

    Das Diffamieren und Angreifen von Minderheiten ohne nennenswerte Lobby ist halt eine ebenso billige wie schmutzige Methode auf Quote zu kommen, mögliche Folgen wie darauf schwindende Glaubwürdigkeit können dann medienwirksam als Gefahr für die Pressefreiheit verkauft werden.

    Dass viele Probleme in der Medienlandschaft hausgemacht sind, wird geflissentlich übersehen, und die Leidtragenden sind neben den Diffamierten und der allgemeinen Glaubwürdigkeit auch all jene, die ihre journalistische Tätigkeit verantwortungsvoll ausüben und nun mit den schwarzen Schafen in einen Topf geworfen werden.


    So gesehen können wir in Sachen Umbenennung sehr frei nach Prof. McGonagall aus Harry Potter sagen:


    "... und das, was wir tun ist preppen. Wir können den Begriff ruhig benutzen. Sie werden uns diffamieren, egal wie wir es nennen."


    Lasst Euch nicht unterkriegen, die Legalwaffenbesitzer in D kennen diese Art von Berichterstattung seit Jahrzehnten und lassen sich auch davon nicht unterkriegen.

    Die sicherheitspolitische, klimatische und gesellschaftliche Entwicklung gibt uns Recht in unserem Handeln, ob das der Gegenseite nun gefällt oder nicht.


    Gruß vom Axtwerfer8)

    (der die Idee eines FdBBK für absolut unterstützenswert ansieht)

  • Prepper wollen aus guten Gründen nicht so in die Öffentlichkeit, und sind deshalb in der Öffentlichkeit nur ein diffuses Gespenst. Vor unbekanntem hat man Angst, sogar diejenigen, die behaupten, vor Fremden brauche man nie Angst haben, vielleicht die sogar ganz besonders. Das führt dazu, dass die Prepper noch mehr argwöhnisch beobachtet werden, was wiederum noch mehr Zurückhaltung der Prepper in der Öffentlichkeit führt.


    Das ist ein Teufelskreis.

    Ein Ausweg, sich in einem Verein ala Pfadfinder zu versammeln wird nicht klappen. Jeder Prepper hätte ja schon lange die Möglichkeit bei den Pfadfindern, in der Feuerwehr oder im THW Mitglied zu werden.


    Und in einem ... ich nenns mal "Verein individueller Prepper" wird man es nie schaffen die so straff zu organisieren, dass man die nicht dabei hat, die man nicht dabeihaben will, weil sonst wäre es kein Verein individueller Prepper mehr. Und Die Medien werden genau die Schwarzen Schafe rauspicken, weil die anderen keine Story hergeben (noch nicht mal aus Bosheit).


    Glaube nicht, dass es da einen Organisatorischen Ausweg gibt.


    Eher im Kleinen: Auf einem Fest bin ich oft der einzige, der ein Tool dabei hat, falls sich eine Schraube nicht drehen lässt, einen Phasenprüfer kann man *immer* brauchen,... etc. Ich persönlich bin bekannt dafür, Kiloweise Zeug mit rumzuschleppen, das ich auch überhaupt nicht verberge. Und ich achte sehr darauf, dass alles, was ich herzeige immer nützlich und harmlos ist. Ich bin sozusagen ein nützlicher aber harmloser Spinner. Das Image pflege ich bewusst.



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Ich hab auf der BBK-Seite mal geblättert und bin über den Begriff "Spontanhelfer", sozusagen als Ergänzung zu den Behördlichen Helfern gestolpert.


    Mit "Spontanhelfer" könnte ich mich sehr gut anfreunden.


    Vor allem weil das auch impliziert, nicht angewiesen werden zu können, helfen zu müssen. Es bleibt eine Unabhängigkeit, die mir wichtig ist, schon in der Bezeichnung. Außerdem impliziert der Begriff, ganz ohne es zu erwähnen, dass der "Spontanhelfer" wohl in der Krisensituation einer ist, der eben *nicht* Hilfe braucht, und damit gepreppt haben muss.


    Und wenn das BBK etwas auflegt, Spontanhelfer zu "finden und binden", z.B. mit einem vom BBK finanzierten Lehrgang... Ist ja sogar schon angedacht.



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • ...

    Ein paar wenige Spinner bringen eine ganze Sparte an Menschen in Verruf...

    Das gibt es leider in fast jedem Lebensbereich:

    - Fussballfans und Hooligans

    - Modellflieger und Deppen, die in Flughafennähe fliegen

    - Familienväter und solche, die ihre Kinder schlagen (schockierenderweise bei uns in der CH gesetzlich erlaubt)

    - Jäger und solche, die im Suff auf Jagd gehen

    - Wanderer und solche, die in Naturschutzgebieten campen oder Feuer machen

    ...


    ...

    An einem anderen Tag sind es halt die „Impfgegner“, Prepper oder sonstwer. Irgendeine Sau wird ständig durchs Dorf getrieben.


    Ich habe mir schon lange abgewöhnt, mich darüber aufzuregen. Diese Art und Weise der „Berichterstattung“ k***** mich mittlerweile nur noch an.

    Traurig aber wahr.

    Jedoch befürchte ich, dass wegschauen oder ignorieren die Sache hier nicht besser macht.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • ...

    Jedoch befürchte ich, dass wegschauen oder ignorieren die Sache hier nicht besser macht.

    Natürlich macht es die Sache nicht besser, aber welche wirksamen Möglichkeiten haben wir?

    Wir haben keine vernünftige Lobby bzw. niemanden der bereit wäre für uns öffentlich eine Lanze zu brechen.

    Dass im Grunde genommen die meisten von uns lediglich eine erweiterte Version dessen praktizieren, was vor zwei bis drei Generationen noch allgemein üblich war, ist eben weniger interessant als die kolportierte Vorstellung eines Durchgeknallten, der beim Waffenreinigen lächelnd seine Feindesliste durchgeht.

    Sportschützen und Jäger können sich immer noch auf verschwindend kleine Anteile legaler Schusswaffen in den veröffentlichten Statistiken berufen - wir "Wie-auch immer- wir-uns-nun-auch-nennen-wollen" haben jedoch nur die Empehlungen des BBK und die Konzeption Zivile Verteidigung - und deren Anforderungen an die private Krisenvorsorge werden von den meisten von uns weit übertroffen. Andere Erfahrungsberichte werden als "nicht auf unsere Verhältnisse übertragbar" abgetan, insofern bleiben uns nur einsame Rufer in der Wüste und die Arbeit im Kleinen wie z. B. den Macgyver für Arme zu spielen und in Sachen Krisenvorsorge auf die BBK-Empfehlung hinzuweisen, ohne sich dabei als Prepper usw. zu outen.


    Gruß vom Axtwerfer;)

  • Genau das meine ich.

    Wir können keine medienwirksamen pro-Prepper Veranstaltungen abhalten.

    Aber im kleinen können wir dezent im Freundes- oder Bekannteskreis aufzeigen, dass es sich lohnen kann, wenn man ein wenig vorbereitet ist.


    So konnte ich beispielsweise einer Arbeitskollegin veranschaulichen, dass ihr toller Sodastream nichts bringt, wenn das Hahnenwasser nicht mehr trinkbar ist. Seither hat sie auch einen kleinen Vorrat in Glasflaschen.


    Damit meine ich aber nicht, dass wir missionieren sollten.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Ich schildere die Geschichte meiner hochwasserbetroffenen Verwandten aus der Eifel und sage dann einfach, das möchte ich so nicht mitmachen, daher hab ich Wasser, Powerbank und Campingkocher. Die meisten nicken zustimmend. Natürlich offenbare ich nicht das volle Programm, muss und will ich ja nicht.


    Dies und der Spruch "Wer nach der Pandemie und dem Hochwasser nicht ein bischen Vorräte aufbaut dem ist wohl nicht mehr zu helfen".


    Vielleicht machts bei ein paar Leuten ja klick, damit wär ja auch schon geholfen.


    LG

    Bul