Persönliche Maßnahmen in Zeiten erhöhter Anschlagsgefahr

  • So richtig ausbildungsintensiv ist das Gerät ja nicht, nichts, was man nicht in 2 Minuten beim Erklärbär lernen könnte.
    Entscheidend ist eigentlich nur, sich das Teil erst NACH der gesicherten Exposition mit einem esterasehemmendem Wirkstoff zu setzen.


    Im Falle einer drohenden Exposition wird dem deutschen Soldaten der Injektor ausgegeben (ist meines Wissens zumindest seit 95 nicht vorgekommen).
    Im Alltag bekommt er nur eine Ausbildungsattrappe einmal pro Jahr zu sehen :peinlich:


    Jetzt ist mein Interesse geweckt:
    Haben wir hier Angehörige von THW, Rettungsdiensten, Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei bzw. ihrer ACH-Gegenparts, die mal sagen können, ob sie an Atropin bzw. Kombiinjektoren ausgebildet werden?


    Gruß,
    Maro

  • Also wir haben die Injektoren in der Grundausbildung ('87) mal zu sehen bekommen,
    mit dem Hinweis im Ernstfall würden die ausgegeben.
    Von der Handhabung her sind die ja sehr einfach, man darf sich das Zeug halt nur nicht setzen wenn keine Gefahrstoffexposition stattgefunden hat.

  • Ich schließe mich im Großen und Ganzen den Überlegungen von Witchcraft an.


    Auto scheidet für mich aus - aber nur, weil ich keines besitze.
    ÖPNV meide ich, vor allem aber aus Infektionsschutzgründen.
    ---> ich hab meine Gründe dafür, es ist keine "Panikreaktion"


    Angriffe auf Autobahnen halte ich ebenso für eher unwahrscheinlich.
    Jedoch fand ich den Stau in Hannover nach der Absage des Fußballspiels bedenklich.
    Wenn es weder vor noch zurück geht, ist die Lage eher bescheiden - vorher Ausweicheouten zu kennen, kann also von Vorteil sein.


    Ich meide Stoßzeiten beim Einkaufen.
    Menschenmassen geraten deutlich zu schnell in Panik.
    Da genügt es ja mittlerweile, wenn eine Tür laut ins Schloss fällt.
    Danke, brauch ich nicht.


    EDC dabei - ja, bestückt mit legalem Zeug und (selbstverständlich) ohne irgendwelche Pyrotechnik etc.


    Dass der Staat das geregelt bekommt, halte ich für nicht sehr wahrscheinlich.
    Wir haben deutlich zu wenig Polizisten mit deutlich zu schlechter Ausstattung (Bewaffnung und Schutzwesten) und deutlich zu wenig Training (Schießen als Beispiel, natürlich Bundesland abhängig).
    Die Polizei ist inzwischen ermüdet, weil jeder Hans und Franz meint, unbedingt für und gegen alles demonstrieren zu müssen, Flüchtlingscamps bewacht werden müssen und dort eine hohe Zahl an Einsätzen laufen - das alles zusätzlich zum Tagesgeschäft.


    Die lasche Politik und Rechtsprechung ("Streicheln statt Einsperren oder Ausweisen") tut ihr Übriges.
    Ferner ist angemessen hartes Einschreiten der Polizei äußerst ungern gesehen.
    Rückendeckung in strafrechtlicher oder politischer Hinsicht? Siehe oben - gibt's nicht.


    Also verlasse ich mich nicht auf schnelle Reaktionszeiten im Ernstfall.
    Das ist recht einfach zu erkennen, wenn man dahingehend mal im Netz querliest.


    Bundeswehr im Inland? Wissen wir ja: ist gesetzlich so (noch) nicht möglich.
    Immerhin waren SEK und die GSG 9 in Hannover am Stadion - na, Hut ab!
    Die Gründe, warum so speziell aufgefahren wurde, sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen.
    Da darf sich jeder, der mag, gern mal was zu überlegen.


    Zudem halte ich viele Menschen für grenzenlos naiv.
    Sie sind alle so schrecklich überrascht, dass es "jetzt" (wieder, in Frankreich) geknallt hat.
    Vorbereitet sind die Wenigsten, sowohl in physischer, psychischer als auch in materieller Hinsicht (Vorräte etc.).
    Wenn die mal richtig geschockt werden, steppt der Bär.
    Da mag ich ungern zwischen hängen.


    Weihnachtsmärkte - tja... Ähnliche Frage: Silvesterparty in der Hauptstadt?
    Wer will da was kontrollieren?
    Frankreich hatte ein sehr hohes Sicherheitskonzept und konnte es nicht verhindern.
    Wie soll denn der zurückhaltende Deutsche mit wenig Personal und wenig Handlungsmöglichkeiten das verhindern?
    Halte ich für illusorisch, das anzunehmen, dass wir geschützt sind.



    Auf Flüge - so ich sie mir leisten könnte - würde ich momentan verzichten.
    Ich bin weder ängstlich noch panisch, aber ich würde schon gerne noch einige Jährchen auf dieser Erde wandeln.
    Es würde mir auch aus psychischer Sicht genügen, wenn sich ein Scherzkeks den Witz einer Bombendrohung leisten würde, die sich als Nullnummer entpuppt.


    Konzerte - besuche ich sowieso nicht.
    Kino bzw. Theater wäre noch ein wunder Punkt, den ich für beachtenswert halte.
    Sollte die Geiselnahme während des Konzerts nach dem "Vorbild" der Geiselnahme im Theater in Russland von vor X Jahren geplant worden sein, dann halte ich solche Freizeitaktivitäten auch für potentiell gefährlich.



    Was das "Extra-und-zum-Trotz-Verhalten" bewirkt hat, hat uns Hannover gezeigt.
    Vielleicht sollte man mal ausnahmsweise seinen Trotz stecken lassen und auch auf das Setzen von Zeichen verzichten und sich auf das Eigentliche konzentrieren.
    Und das wäre: im eigenen Land aufräumen statt sich noch weitere Probleme aufzuhalsen.


    Heißt: ich lebe nicht grundsätzlich anders als zuvor, wobei mein Lebensstil wohl eher nicht sonderlich repräsentativ war und ist.
    Meine Wachsamkeit war ohnehin schon recht hoch, aber mein Radar läuft etwas schärfer, ja.



    Grüße,
    FF

  • Wir treffen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen betreffs terroristischer Anschläge. Wozu auch? Wir wohnen hier auf dem Land. In einer größeren Stadt war ich schon ewig nicht mehr. Selbst die nahe Kleinstadt betrete ich äußerst selten, meine Arbeitsstelle befindet sich etwas außerhalb. Einen Bus, die Bahn oder gar ein Flugzeug haben wir schon ewig nicht mehr benutzt.


    Rockkonzerte, Fußballspiele oder ähnliche Großveranstaltungen sind der absolute Horror für mich. Ich hasse es mich unter Menschenmassen zu begeben. Die Wahrscheinlichkeit, das irgend so ein fanatischer Hirni sich gerade in meinem Gemüsegarten in die Luft sprengen möchte, schätze ich eher als gering ein. Die Möglichkeit das mich beim Angeln ein Blitz erschlägt, erachte ich anhand der Benutzung von hochwertigen Kohlefaserruten für ungleich beachtenswerter.


    Door Miesegrau


    Ich halte es mit dem ollen Götz: Sie sollen mich am Arsche lecken.....:winke:

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • [Betreffend Injektoren]


    Bin `94 darin...und ähnlichem Material, "ausgebildet" worden.
    Also beim BH.

    "Alle, außer mir, haben sich verirrt!"... Indiana Jones

  • Hi,


    für die Situation, ich bin in der Nähe eines Anschlages, aber habe die Bombe überlebt, bzw. es geht gerade die Schießerei und die Panik los würde ich vor allem Dinge mitführen, die die Bewegungsfreiheit erhöhen.
    Steckschlüssel für Bahnfahrer, Notmesser mit Glasdorn, Großer Schraubenzieher für Türen,....
    Auf gar keinen Fall gar nie nicht etwas, das Dich unseren Freunden und Helfern gegenüber gefährlich erscheinen lässt. Die sind in so einer Situation vermutlich etwas nervös.


    Aber man sollte sich auch auf ein totales Überlastetsein und einem Mangel an Anwesenheit eben unserer Freunde vorbereitet sein.


    Ach ja, im Winter kann es ja überraschend schneien. Also Klappspaten im Auto griffbereit!



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Miesegrau: wart mal ab bis dich in deinem Gemüsegarten die erste IS-indoktrinierte Nacktschnecke mit umgeschnalltem Sprengstoffgurt in rasender Geschwindigkeit von Hinten angreift oder der allseits bekannte bei der Al Kaida ausgebildete Killerkarpfen unter Wasser zieht, weil er im Terrorcamp mit Steroiden vollgepumpt wurde.......:devil:


    Schau dir mal den Film "Angriff der Killertomaten" aus 1978 an, dann hast du einen Vorgeschmack auf deine Zukunft :face_with_rolling_eyes:

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Zu Annahme 1: In meinem Beruf komme ich nicht umhin, in Großstädten zu arbeiten. Und wenn ich meine Familie besuche, lässt es sich auch nicht vermeiden, dass ich wichtige Verkehrsknotenstädte mit der Bahn durchfahre.


    Zu Annahme 2: Da ich derzeit kein Auto besitze, stellt sich für mich in der Regel nicht diese Frage, ob Auto oder Zug. Aber bis auf Fernstrecken ziehe ich ohnehin entweder mein Fahrrad oder die eigenen Füße vor.


    Zu Annahme 3: Auch schon vor den 9/11-Anschlägen war ich kein Freund von überfüllten Kaufhäusern und Innenstädten. Einkaufen in der Vorweihnachtszeit oder den damals noch üblichen Schlussverkaufstagen? Nur, wenn es sich überhaupt nicht vermeiden ließ und dann eher nach dem Motto "Tank and Rush".


    Zu Annahme 4: Konzerte berühmter Stars? Bin ich eher selten. Bin da nicht so Mainstream. Spitzenspiele prominenter Mannschaften? Ich bin weder Fußball-, noch Eishockeyfan, somit fallen schon mal zwei Schwerpunkte weg.


    Zu Annahme 5: Wachsamkeit und kluge Wahl der Route: wachsam ja, aber nicht paranoid und ständig mich umdrehen...


    Zu Annahme 6: EDC ja, verbotene Gegenstände nein. Schusswaffen oder dergleichen besitze ich nicht und als Messer führe ich in der Regel nur Taschenmesser ständig bei mir. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass jede von mir mitgeführte Waffe im ungünstigsten Fall gegen mich eingesetzt werden kann. Da entwaffne ich lieber einen Angreifer oder beschwatze ihn solange, bis er die Sinnlosigkeit seines Tuns einsieht. Wäre nicht das erste Mal.


    Zu Annahme 7: Im Zug fahre ich meist in der 2. Klasse. Auf bestimmten Strecken, zu bestimmten Zeiten habe ich es mir allerdings angewöhnt, aus Bequemlichkeit und der größeren Ruhe wegen in der 1. Klasse zu reisen. Besonders, wenn ich die Reise länger im Voraus planen kann.


    Zu Annahme 8 und 9: Fliegen fällt für mich aus gesundheitlichen Gründen eh aus, also von daher stellt sich für mich die Frage gar nicht.


    Zu Annahme 10: Beim Hotel mache ich mir unter diesem Gesichtspunkt eher am wenigsten Gedanken. Da stellt sich für mich eher die Frage: Verfügbarkeit vor Ort (welche Unterkunftsmöglichkeiten gibt es?), der Komfort, der Service und nicht zu letzt auch der Preis. Ich bin ein Freund von Jugendherbergen und Privatunterbringung, wenn es sich anbietet.


    Zitat

    Totalverzicht und
    zu Hause bleiben kommt ja leider nicht für alle Menschen überhaupt
    in Frage. Ich bin geschäftlich viel unterwegs und kann damit auch nicht aufhören.


    Sehe ich auch so. Totalverzicht und zu Hause Einigeln ist für mich absolut indiskutabel. Wenn jemand meint, mir Böses zu wollen: Nur über meine Leiche! Aber da es statistisch gesehen wahrscheinlicher ist, dass ich von einem Auto totgefahren werde als dass ich ein Opfer eines Terrorangriffes werde, mache ich also im Prinzip weiter wie bisher. Also, an Lebensqualität wird sich mein Leben dadurch nicht merklich ändern.

    aus DE gesendet...

  • Zitat von Marodeur;252149


    Jetzt ist mein Interesse geweckt:
    Haben wir hier Angehörige von THW, Rettungsdiensten, Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei bzw. ihrer ACH-Gegenparts, die mal sagen können, ob sie an Atropin bzw. Kombiinjektoren ausgebildet werden?


    Gruß,
    Maro


    Feuerwehrangehörig ja, aber wir haben so ein Teil noch zu zu sehen bekommen geschweige denn dass wir daran ausgebildet wurden!
    Sowas stand leider bei uns auch noch nie zur Debatte!

  • Ja dann sage ich erstmal danke für alle die sehr unterschiedlichen und kontroversen Beiträge. Sehr interessante Ansichten dabei. Da ich beruflich sehr oft in Brüssel bin, hatte ich gerade das Glück dem Chaos entgangen zu sein, was da herrschte (herrscht ??) da eine Grippewelle die Konferenz vorigen Freitag hat platzen lasen, bevor ich angereist bin. Videokonferenz hat es dann stattdessen getan mit den verbliebenen Gesunden. Nun ändern kann ich es ohne hin nicht, nur besonnener und mit mehr Überlegung buchen.

  • Ich höre hier ständig, dass man sein Verhalten nicht ändern sollte, weil die Terroristen sonst erreicht haben, was sie wollten.
    Ich möchte mich kurz dazu äußern.


    1. Ich und hoffentlich auch jeder User hier, hat sein Verhalten bereits geändert, als es keine konkrete Gefahr gab.


    Heißt für mich also, dass "wir" uns genau diesem, von euch ausgegebenem "Ziel", schon lange hingaben. Nur, dass es nicht unbedingt Terroristen sein müssen, sondern auch Naturkatastrophen oder Ähnliches.
    Wir reagieren also bereits aktiv auf die Umwelt. Warum sollte es dann falsch sein, sich nun gezielt auf einen Angriff vorzubereiten. Es ist schließlich jedermanns persönliche Risikoanalyse.


    2. Think big

    Es gibt so viele Menschen in unseren Ländern, die sich nicht beeinflussen lassen. Da fallen ein paar gut vorbereitete (klingt einfach schöner, als ängstliche) Individuen eher weniger auf.
    Heißt es nicht, dass der klügere nachgibt?




    Ich werde versuchen mich Heute beim Treffen der Bereitschaft nach Atropin zu erkundigen. Evtl. gibts ja ein paar informative Antworten. Ich selber habe es allerdings noch nicht verwendet.





    Zu meinen möglichen Szenarien zählt übrigens sehr wohl auch ein Anschlag. Da ich allerdings nie der Typ Mensch war, der gern unter vielen Leuten ist, habe ich dadurch weniger Nachteile, als vllt. manch anderer.


    - Fliegen würde ich definitiv vermeiden. Ganz davon ab, bin ich sowieso noch nie geflogen und habe kein Bedarf danach.
    - Bahn in Großstädten vermeide ich. Auf dem Land scheint die Gefahr eher gering.
    - Augen auf bei jedem Schritt und (das habe ich allerdings immer so gemacht), traue niemandem.
    - Vorräte aufstocken
    - Weihnachtsmärkte meiden


    Wenn ihr jetzt denkt, dass es große Einschnitte in mein Leben sind, muss ich dies verneinen. Denkt dran, dass jeder Mensch unterschiedlich ist


    Lg

  • bezüglich Atropin: vorher wurde gerade auf BR2 gemeldet, daß man in einem Pariser Krankenhaus festgestellt hat, daß dort seit Ende letzter Woche 10 Infektionsschutzanzüge fehlen.



    Frieder

  • Ich kann, da ich einen sehr geregelten Lebensablauf habe nicht wirklich viel ändern.


    Das einzige was ich wirklich mache ist mein FAK , obwohl es wahrscheinlich jetzt schon etwas übertrieben ausgestattet ist, weiter auszubauen.
    Dazu eine Frage: Bekomme ich Atropin(Pen) auf Privatrezept zu kaufen? Wenn nicht, könnte ein Epi-Pen ein schwacher Ersatz dafür sein?


    Könnte eventuell ein Fachmann einen Thread aufmachen über möglicherweise bei einem Anschlag verwendete Giftgase, deren Erkennungsmerkmale und mögliche Gegenmaßnahmen?
    Danke!


    LG Wolfgang

  • Zitat von Wolfshund;252694

    Ein Atropinautoinjektor müsste auf Privatrezept erwerbbar sein, ist aber ziemlich teuer.
    Adrenalin wirkt vollkommen anders und ist kein Ersatz, der ist wirklich nur für eine Anaphylaxie sinnvoll.


    Für dich wahrscheinlich sehr interessant dürfte diese Seite sein: http://gifte.de/B-%20und%20C-Waffen/chemische_waffen.htm


    Danke für den Link, interessant wäre noch eine kompetente Eischätzung was davon in Terroristenhand wahrscheinlich ist.


    LG Wolfgang

  • In der aufgeführten Tabelle sind Wirkstoffe aus den Klassen Haut-, Blut- und Lungenkampfstoffen wohl am einfachsten zu verwirklichen (einige kann man am Geruch gut erkennen).
    Nervenkampfstoffe sind wahrscheinlich das was entsprechende Gruppierungen gerne hätten.


    Keine Ahnung was der Schwarzmarkt zur Zeit her gibt.

  • Ich möchte nochmal einen Punkt aufgreifen, den Einzelkämpfer kurz angesprochen hat.


    Ich halte es für sinnvoll, wenn wir alle mal wieder einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Und ich denke dabei auch an unsere Kinder. Ich habe vor einigen Wochen einen Kurs besucht und meine 14-jährigen Sohn mitgenommen. Er fand das super-spannend. Mittlerweile konnte er seine Kenntnisse zweimal auf den Schulhof bei seinen Kumpels anwenden(Epileptischer Anfall und ein Beinbruch). Und jetzt, bei der erhöhten Terrorgefahr, sollte jeder in der Lage sein, wenigstens Erste-Hilfe zu leisten.


    Das funktioniert aber nur, wenn wir auch Verbandmaterial am Mann (Frau) haben, um z.B. Blutungen zu stoppen.
    Ein steriles Verbandpäckchen nimmt nicht mehr Platz weg, als ein Smartphone. Die Frauen haben eh eine Handtasche dabei und auch die Männer haben dafür genügend Platz in den Hosentaschen. Da ist dann auch noch Platz für ein Dreieckstuch. Diese beiden Dinge hatten wir bei der Bundeswehr immer am Mann und störten nie.

    Diese beiden Punkte sind aus meiner Sicht einfach umzusetzen und sind auch ohne Terrorgefahr sinnvoll.


    Nicht jeder von uns ist in der Lage gegen Terroristen zu kämpfen, aber jeder von uns sollte in der Lage sein angemessen helfen zu können.

  • Was die Auswahl des Kampfstoffes angeht: Meiner (inkompetenten :grosses Lachen:) Einschätzung nach wird wohl alles auf Nervenkampfstoffe hinauslaufen.
    Von Vorkommnissen mit Hautkampfstoffen habe ich (von zufällig entdeckten Altlasten des 1. WK abgesehen) noch nichts gehört.
    Blutkampfstoffe wie Blausäure sind sehr tödlich und wahrscheinlich auch nicht schwer herzustellen aber durch ihre Flüchtigkeit sind sie nur schwer effektiv einzusetzen.
    Lungenkampfstoffe wie Chlor sind leicht beschaffbar aber weniger gefährlich als alle anderen Stoffe.
    Nervenkampfstoffe sind am gefährlichsten, da die tödliche Dosis gering ist und sich die Flüchtigkeit in Grenzen hält.
    "Waldschrat" meinte hier öfter das Sarin für (Hobby-)Chemiker nicht allzu schwer herzustellen sei, würde mich freuen wenn er sich aber noch mal dazu äußern würde.


    Zu den Atropinautoinjektoren: In deinem Link muss man leider auch gleich 30 EA bestellen. Kostenpunkt $2,399.70 :lachen:
    Es gäbe noch die einfache und billige Alternative sich Atropin in Ampullen zu kaufen, wäre wahrscheinlich auch deutlich billiger.
    Mit Krämpfen und Sehstörungen kann man die Ampullen dann aber nicht mehr aufziehen. :Schlecht: