Wie überwacht ihr Eure Vorräte bzgl. MHD / Rotation?

  • Mein langfristiges Ziel ist aber definitiv ein Lagermanagementsystem mit (Hand)scanner. Hab aber leider noch nichts leistbares gefunden, was auch einfach zu bedienen ist.

    Vielleicht sind die Handscanner von Metapace etwas für dich

  • Ich wende ebenfalls das Fifo-System an. Das ist relativ einfach zu handhaben.

    Meine langzeit-Vorräte, insbesondere Reis, Bohnen und andere Trockennahrungsmittel lasse ich in den originalen 500g oder 1Kg Packungen, schweisse sie aber, je nach Packmaterial noch zusätzlich in einen Vakuumbeutel ein. So kann ich einen eventuellen Befall eingrenzen und ich muss nicht einen ganzen Kanister/Fass/Kübel fortwerfen.

    Ebenso verfahre ich mit meiner Trinkwasser-Reserve, alles in 5 Literkanistern, verdirbt einer, verliere ich 5 Liter und nicht 20/100/200...

    Ein bisschen aufwendiger so, gibt mir aber ein Plus an Sicherheit wie ich finde.

    Was ich noch zusätzlich gemacht habe, ist eine wirklich simple Tabelle die mir aufzeigt welches Nahrungsmittel, wie lange über das MHD hinaus noch sicher geniessbar ist.

    Beispiel: Ungezuckerte Kondensmilch MHD 1/2017 geniessbar bis 12/2019 (Voraussetzung: Immer kühl & dunkel gelagert)

    Diese Werte habe ich im Selbstversuch verifiziert und sind natürlich nicht universell anwendbar auf ähnliche Produkte anderer Hersteller.

    Es gibt auch Produkte, da bin ich vorsichtig und halte mich "fast" an das empfohlene MHD.


    Meine Frau war zu Anfang total dagegen solche "abgelaufene" Vorräte noch zu verzehren und ich musste Sie wirklich überzeugen dass gilt:

    -Mindenstens Haltbar bis-und nicht sofort tödlich ab-


    Gruss WTG

  • Gerade erst fertig geworden und daher noch keine Langezeitergebnisse.


    Ich nutze auf einem Raspberry Pi eine Website mit MariaDB im Hintergrund (Eigenentwicklung). So kann ich von jedem Gerät im Haushalt mit Internet um im gleichem Netz auf die Liste zugreifen und so relativ einfach neue Sachen eintragen, bestehende ändern oder löschen.


    Excel hatte ich mal probiert, scheiterte aber daran, dass es mir zu unflexibel war mit der Bedienung.


    Wir haben in unserer Wohnung neben den Küchenschränken "ungenutzen" Raum für die Bevorratung verwendet. D.h. wir haben unsere "normalen" Lebensmittel/Konserven etc. im Küchenschrank und rotieren die auch regelmäßig durch.

    Des Weiteren haben wir an den eben angesprochenen ungenutzen Räumen (z.B. unterm Bett, im Bettkasten des Sofas) unsere "Notfallversorgung untergebracht. Im Sofa lagern z.B. rund 100L Wasser, unter dem Bett 3 Kisten mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kerzen etc.


    Wir tracken in der Liste z.B. auch Medikamente bzw. nutzen sie als "Erinnerungsliste" (Wo ist denn eig. die Camping Lampe?). Zu diesem Zweck gibt es in meiner Datenbank verschiedene Kategorien mit dazugehörigen Lagerorten.


    Geplant ist es, die Liste 2-3x im Jahr auszudrucken. Notfalls kann man den Raspberry Pi aber auch mit einer Powerbank betreiben (wenn die USV alle sein sollte).


    VG wit4r7

  • Bei uns wird zwecks schneller Übersicht auf den Dosen/ Gläsern etc. mit einem Filzstift groß die MHD-Jahreszahl draufgeschrieben.

    So braucht man nicht immer die Lesebrille aufsetzen und das kleine MHD suchen :).

    Das mache ich mit angebrochenen Gebinden, dass ich das Datum des Öffnens draufschreibe. Z.B. Öle, Saucen, usw. Aber nicht nur bei Lebensmittel, sondern auch im Bad bei Waschmittel und Co. um ein Gefühl dafür zu bekommen wie viel ich davon wirklich brauche.