... die Krise in die Verlängerung geht und jahrelang dauert

  • So unrealistisch das Thema "...die Krise in die Verlängerung geht und jahrelang dauert"

    auch ist, wie sollte man sich da am besten verhalten???


    • nutze die Zeit um eigene Fähigkeiten zu vertiefen und zu trainieren, eine gute Zeit um zu Lernen
    • bilde dich beruflich weiter, der Arbeitsmarkt und das Arbeitsumfeld wird sich für viele dauerhaft ändern
    • pass deine Verhaltensweisen im sozialen Umgang mit anderen Menschen in der Krisen-Situation so an, dass du gut damit leben kannst auch wenn es eine Veränderung darstellt
    • rechne mit einem generell höheren Risikolevel in vielen Bereichen
    • nutze die wertvolle Zeit mit der Familie die man im "alten" Alltag nicht hatte, festige inter-familiäre Bindungen
    • halte den Level deiner Vorbereitung aufrecht den du für richtig hälst und gewöhne dich nie an die "neue" Normalsituation, sie wird aus menschlichen Verhaltensweisen nie "normal" sein. Der Mensch braucht Gesellschaft und direkten Kontakt. Das kommt auch wieder die Frage ist nur wann. Bis dahin muss man den besten Weg finden durchzuhalten und gleichzeitig glücklich zu sein.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • So unrealistisch das Thema "...die Krise in die Verlängerung geht und jahrelang dauert"

    auch ist, wie sollte man sich da am besten verhalten???


    Moin zusammen...


    Ich habe mir jetzt nicht den ganze Faden durchgelesen und gehe jetzt nur auf den letzten Beitrag ein, wofür ich das Zitat als "Platzhalter" und Verweis auf den Beitrag nutze.


    Ich denke generell hilft nur eine abwartende Haltung. Was will man in so einer Situation auch proaktiv machen? Ich glaube die Entwicklung und Herstellung eines eigenen Impfstoffes überschreitet hier die Mittel und Fähigkeiten vieler. Also hilft nur das, was wir das letzte Jahr gemacht haben um uns persönlich zu schützen und das sind mit Masse Hygienemaßnahmen und Abstand halten.


    Ich persönlich halte es für leichtsinnig zu glauben, dass wir Mitte oder Ende des Jahres geimpft sind und uns wieder annährend normal und frei bewegen können. Diese Meinung habe ich allerdings schon seit dem ersten Lockdown vertreten und mir dafür böse Blicke und Häme eingefangen, wenn ich meine Bedenken geäußert habe.

    Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und einen kleinen Blick in die Geschichte der Welt werfen um festzustellen, dass gewisse Muster in bestimmten Regionen, oder auch global, sich aufgrund sozialer Prägung und Erziehung immer wieder wiederholen.

    Spätestens letztes Jahr, als unser Gesundheitsminister verkündet hat das es mit "dem Wissensstand von Heute" keine Einschränkungen geben wird wie am Anfang des Jahres, war mir persönlich klar: es ist eine Lüge! Mitten in der Erkältungszeit sollen Fallzahlen

    Keine vier Wochen später wurden wieder alles Dicht gemacht. Mit der Aussicht auf Hoffnung, dass es im Januar normal weiter gehen wird. Auch hier behaupte ich: wer diese Aussicht für voll genommen hat, sollte Anfangen sich an andere Strohhalme zu klammern.


    Man kann natürlich sich jetzt hinstellen und sagen: "Hinterher ist man immer schlauer und kann doof schnacken," aber die Fakten sprechen für sich. Verlängerung und Hoffnung machen. Hoffnung zerstören, Verlängerung und Hoffnung machen...

    Meiner Meinung nach fehlt es an Planungssicherheit seitens der Regierung. Mir fehlt sie zumindest. Würde man sagen bis Ende März ist alles dicht, kann man sich darauf einstellen. Dann kann sich jeder darauf einstellen, abgesehen davon das die Folgen des aktuellen Handelns uns noch Jahrzehnte verfolgen werden.


    Also wie sollte man sich am besten verhalten? (Selbst)Kritisch vorhandene Informationen auswerten die einem gegeben werden und seine Schlüsse darauf ziehen, Hände waschen und auf Abstand bleiben. Sich Gedanken machen, wie man sich selbst und sein beinflussbares Umfeld optimieren kann, zum Beispiel Vorratshaltung und Selbstversorgung. Das was Seitens der Regierung vorgeschrieben wird umsetzen so gut es geht.


    In diesem Sinne...

    Es gibt zwei Wege etwas zu machen: richtig und nochmal.

  • EDD


    Mach Dir die Mühe mal den ganzen Thread durchzulesen wenn dich das Thema interessiert. Dann wirst Du feststellen dass da eine ganze Menge an Ideen und Anregungen zusammengekommen sind welche doch einige deiner Fragen beantworten können oder Dir auch andere Wege aufzeigen können.


    Manchmal lohnt es sich durch die Beiträge durchzukämpfen.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

    Benjamin Franklin

  • Meiner Meinung nach ist die Masse des Vorbereitet-Seins kurz bis maximal mittelfristig. Es geht um die Abfederung von Peaks oder Belastungsspitzen.


    Keine Einkaufsmöglichkeit wegen Krankheit, eine Woche oder zwei kein Strom, besserer Schutz durch Vorbereitung (Masken, Handschuhe, usw)


    Wenn die Krise dann weiter geht, muss sich auch der größte Prepper mit den größten Möglichkeiten umstellen und anpassen - und sei es nur um weiterhin "in der Gesellschaft" zu bleiben.


    Andere Arten oder Lebensweisen (sparsam, Vorräte, wenig Schulden, eigenes Gemüse) unterstützen das ganze zwar, sind und können aber für mich keine REINE Vorbereitung auf mögliche Krisen sein.

  • Ich habe diesen Threed seinerzeit (provokativ) gestartet, hatte mir aber gewünscht, dass es niemals Realität werden würde.

    Ich würde diesen Threed gerne ein bischen umbauen, ich schreibe den Admin mal an...

  • EDD


    Mach Dir die Mühe mal den ganzen Thread durchzulesen wenn dich das Thema interessiert. Dann wirst Du feststellen dass da eine ganze Menge an Ideen und Anregungen zusammengekommen sind welche doch einige deiner Fragen beantworten können oder Dir auch andere Wege aufzeigen können.


    Manchmal lohnt es sich durch die Beiträge durchzukämpfen.

    Moin Jaws,


    Ich werde das auch tun und mir die Seiten hier mal in Ruhe geben. Ich verweise aber auch gleich auf den ersten Satz den ich meinem Beitrag geschrieben habe: ich beziehe mich nicht auf den kompletten Faden, sondern eben nur auf die Fragestellung in dem Zitat.;)

    Das was ich geschrieben habe ist auch nur meine Meinung in meiner kleinen bescheidenen Welt und davon auch nur ein Auszug. Würde ich hier einmal "voll vom Leder" ziehen, wäre ich hier schneller weg als man Donaudampfschifffahrtsgesellschaftkapitänspaptent buchstabieren kann und wohlmöglich auch meinen Beruf los. 8o

    Das können wir gerne dann im kleinen Kreis zusammen in epischer Breite vertiefen, aber ich denke der öffentliche Raum sollte dazu nicht genutzt werden, gerade wenn es irgendwann am Thema vorbei führt.


    Die Aussage trage ich vollkommen mit, es sei denn man hat die Möglichkeit ganz nach alter Art Landwirtschaft zu betreiben und selbst da wird es kritisch. Weil irgendwas ist ja immer...


    In diesem Sinne...

    Es gibt zwei Wege etwas zu machen: richtig und nochmal.