Warnung vor einer möglichen neuen/weiteren Pandemie : MERS

  • Ausser Covid19 hätte auch MERS die Power, um eine Pandemie werden zu können.

    Hier mal ein Link zu einer Information der WHO :

    Five things you need to know about MERS - YouTube


    Allerdings i englisch, wer googelt findet aber bestimmt auch deutsches Material , zum Beispiel von Herrn Drosten.

    blick.ch/ausland/der-deutsche-…-pandemie-id16211824.html

    Der deutsche Virologe Christian Drosten will sich nach Covid-19 mit anderen Viren befassen: Mers! Dieser Virenstamm könnte zum nächsten Pandemiekandidaten werden.


    War gestern in besagtem Blatt ;)

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

    Benjamin Franklin

  • Stimmt, Drosten hat das vor einiger Zeit schon mal thematisiert. Aber wir wissen bis dann ja, wie's geht, hoffe ich. An der Verfügbarkeit von Masken und Klopapier soll es dann nicht scheitern. Und die neuartigen mRNA-Impfstoffe bieten ja enormes Potenzial, nicht nur bei der Virenbekämpfung, möglicherweise auch bei der Krebsbekämpfung. Dann hätte die momentane Pandemie ja wenigstens auch etwas gutes hervorgebracht.

  • Und die neuartigen mRNA-Impfstoffe bieten ja enormes Potenzial, nicht nur bei der Virenbekämpfung, möglicherweise auch bei der Krebsbekämpfung.

    Das ist ja auch die ursprüngliche Zielrichtung der mRNA Therapie gewesen. Krebs lässt sich aber noch schwerer therapieren als ein useliger Krebs... Die Krebszellen haben ihr "normales" Programm ja nicht aufgrund "einer Laune heraus" umgestellt auf Entartung.

  • Und was kommt dann nach MERS?

    Noch ein neues Virus mit "Pandemiepotenzial"?

    Und dann noch eins, und noch eins und noch eins?

    Lockdown, Ausgangssperre, Quarantäne, Maske, Impfpflicht auf ewig?

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Und was kommt dann nach MERS?

    Noch ein neues Virus mit "Pandemiepotenzial"?

    Und dann noch eins, und noch eins und noch eins?

    Lockdown, Ausgangssperre, Quarantäne, Maske, Impfpflicht auf ewig?

    Je nach Zählung so alle 10-30 Jahre. Wobei das natürlich starken Schwankungen unterworfen ist. Wobei ich denke das jetzt an sehr vielen Stellen Konzepte entwickelt werden um sowas sehr früh einzudämmen.

    Kurzfristig sehe ich folgende Ansätze:

    - die interkontinentale Massenmobilität etwas zurückdrehen

    - Monitoring deutlich ausweiten

    - bei Masken eher den asiatischen Weg gehen (also bei Schnupfen etc freiwillig tragen)

    - Ausbau der Bevorratung von Masken und anderen Hilfsmitteln (jetzt nicht nur Zentrallager im Bundesland sondern runter auf Landkreise, Gemeinden)

    mittelfristig bis langfristig:

    - Automatisierung von Tests, auch zur Erkennung unbekannter Viren, billige Stichproben bei Krankheiten, in ferner Zukunft vielleicht so einfach wie ein crp Test

    - digitale Modelle von Zellen (bis auf Molekülebene) ausbauen, beschleunigte Entwicklung von Gegenmitteln

    sicherlich gibt es noch vieles mehr. Ich sehe es so: gerade brennt der Heustadel und es stellt sich raus, das mit dem Löschen funktioniert nicht gut. Jetzt muss man sich Gedanken machen, bevor mal der Hof brennt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Schlack ()

  • Dass das Potenzial ständig besteht, ist doch nicht neu. Darauf weist die Forschung seit Jahren hin und das wurde auch immer wieder hier im Forum diskutiert. Wenn das jetzt einer breiteren Öffentlichkeit bewusst wird, dann wird das vielleicht mal Konsequenzen haben.

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    Einmal editiert, zuletzt von Schlack ()

  • Natürlich wird sich da in ein paar Jahren wieder niemand im breiten Publikum für interessieren. Ich setze da eher auf den trägen Gesetzgebungs- und Verwaltungsprozess. Da werden jetzt Regeln und Strukturen geschaffen bzw. die Schaffung angestoßen, die ohne das akute Problem so nicht entstanden wären. Die helfen in der aktuellen Krise vermutlich nur noch wenig, können dann aber beim nächsten Mal zum Einsatz kommen.


    Der harte Durchgriff der Chinesen ist beispielsweise eine Folge von Sars 2002/3. Und wenn die jetzt den Verzehr einiger Wildtierarten verboten haben, hilft das gegen Corona natürlich nicht mehr, vermeidet aber vielleicht den nächsten Übersprung der Artgrenzen.

  • Aber das Leben hat schon noch die Konstante immer und in jedem Fall tödlich zu enden oder habe ich was verpasst?


    Sorry ich bin 58 Jahre alt und wenn´s passiert dann passiert´s

  • Naja, die Zahl der Seuchen ist schon ordentlich - allein in den letzten 20 Jahren kann ich mich erinnern an:

    2002/2003 - SARS

    2006 (?) - Vogelgrippe

    2009 - Schweinegrippe

    2013/2014 - MERS

    2020 - Corona


    Alle Jahreszahlen ohne absolute Garantie.


    Und irgendwann in den letzten Jahren ging auch mal Ebola als potentielle Gefahr für Europa durch die Medien. Aber da weiß ich das Jahr nicht mehr.

    Wenn ich das so überschlage, sind das 5 Seuchen in 20 Jahren (ohne Ebola). Also im Schnitt alle 4 Jahre eine Neue.


    Die ersten Maßnahmenkataloge erarbeiteten die Behörden nach der Schweinegrippe. So unvorbereitet wollte man nie wieder dastehen....

  • Gerade die Scweinegrippe ist aber auch ein gutes Beispiel, dass so etwas auch gegen die Vorsorge wirken kann. Erinnert sich noch jemand an Tamiflu? Damals haben sich, nachdem die WHO vor dem bevorstehenden schweren epedemischen Verlauf der Schweinegrippe gewarnt hatte, viele Regierungen mit diesem angeblich wirksamen Mittel eingedeckt. Dann stellte sich aber die Schweinegrippe als wesentlich harmloser und Tamiflu als weitgehend wirkungslos heraus und die WHO wurde vielfach wegen angeblich übertriebener Warnungen kritisiert.


    In diesem Frühjahr wurde der WHO dann von den USA vorgeworfen, sie hätte zu spät wegen Corona gewarnt. Tja, wie man's macht...

  • Und wenn die jetzt den Verzehr einiger Wildtierarten verboten haben, hilft das gegen Corona natürlich nicht mehr, vermeidet aber vielleicht den nächsten Übersprung der Artgrenzen.

    Man braucht gar nicht bis nach China gehen um einen extremen Wildtierverzehr zu finden. Dort in China läuft vieles noch unter Delikatesse bzw. " Medizin" .

    Besonders den Medizinfaktor wird man dort auch in Jahrhunderten nicht rauskriegen - dazu ist das zu fest in der Denke der Menschen verwurzelt und wird generationsmässig weitergereicht.


    Viel mehr macht der " Armutsverzehr" besonders in Afrika und Mittelamerika die größere Menge aus- Will man Fleisch essen muss man es sich selbst beschaffen. Das Regelwerk dazu : Gelingt es mir das Tier XY zu fangen kommt es auf den Teller.


    Als ich mich eine Zeit in Mittelamerika rumgetrieben habe konnte ich mich selbst davon überzeugen das sich fast die gesamte Landbevölkerung "Bushmeat" in nicht unerheblicher Menge einverleibt. Das ging da - selbst gesehen- vom Tapir über den Leguan bis hin zu Schlangen und Krokodil. Erzählungen nach die ich selbst nicht nachprüfen konnte gibts soweit verfügbar auch Affe, Faultier und fast alles was fliegt.


    Wenn man das unter dem Strich zusammenzählt sollte da eigentlich viel mehr und in höherer Frequenz passieren !


    Für mich als Laien liegt da eher die Vermutung nahe das die viel grössere Gefahr von der Massentierhaltung ausgeht, besonders dann wenn so gut wie unkontrolliert jede Menge Medikamente mit im Spiel sind.

    Wenn dann in einem Bestand Bakterien und Viren ungeprüft mutieren können ist der nächste Super-Gau vorprogrammiert.

  • Ist doch schon geil, wenn man sich konstant vor sich hin gruseln / fürchten kann, oder?

    Nein, das ist es nicht. Es ist sehr gefährlich, wenn Angst ein Dauerzustand wird.

    Angst vor Strafe ist bei gefühlt den allermeisten Menschen das einzige, was sie noch hindert,

    Gesetze zu übertreten. Den Sinn sehen viele schon lange nicht mehr.


    Die mittel- oder langfristige Konsequenz ist meiner Meinung nach immer weniger Einhaltung von Gesetzen, andererseits immer groteskere Strafen (Rentner mit Victorinox in der Hosentasche stiehlt eine Tüte Milch wird als Bewaffneter Diebstahl schlimmer bestraft als Vergewaltiung nach Jugendstrafrecht). Letztendlich führt diese Politik durch Angst ins Chaos. Und das ist für alle Beteiligten sehr unangenehm.


    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Die WHO darf man ruhig sehr kritisch sehen. Man muss nur schauen wer sie finanziert und es ist klar, welche Agenda man dort fährt. Die WHO schreckt auch nicht davor zurück Lügen (ja: Lügen! Das Wort habe ich mit Absicht gewählt) zu verbreiten wenn es ihren Geldgebern nutzt.

    I feel a disturbance in the force...

  • Die WHO darf man ruhig sehr kritisch sehen.

    Die WHO ist Teil der UN. Und wie jede Organisation der UN eigentlich chronisch unterfinanziert. Sie hat keine eigenen Task Forces, mit der sie auch nur schon auf eine Epidemie adäquat reagieren könnte. Sie ist in allen Belangen auf die Zusammenarbeit und personelle wie finanzielle Unterstützung der Mitgliedsstaaten angewiesen.


    Hätte die WHO eine eigene Epidemie-Task Force, die sie in seinerzeit nach China hätte schicken können, hätte man vielleicht schneller und effektiver auf das Infektionsgeschehen reagieren können.


    Aber die Chinesen wollen sich natürlich auch nicht unnötig in die Karten gucken lassen. Wollen ja auch nicht ihr Gesicht verlieren. Und das ist in der asiatischen Kultur beinahe schlimmer als der Tod. 🙄 Aber auch die USA und die europäischen Staaten geben in Sachen UN-Organisationen regelmäßig kein gutes Bild ab...

  • hast du da mal ein paar Beispiele

    Du meinst Beispiele, wo die WHO unter Missachtung jeglicher Evidenz Meinungsmache im Sinne ihrer "Sponsoren" betrieben hat?


    Das würde wohl etwas zu weit führen und ist auch nicht wirklich ein Prepperthema.


    Wenn du magst, kannst du dich mal zum Thema Drogen und der "Quit or die"-StrategiePolitik der WHO einarbeiten. Ich hatte es schon an anderer Stelle geschrieben: das Thema ist komplex und Aussagen dazu werden daher im Allgemeinen nicht hinterfragt. Und das wird ausgenutzt. Mit ganz konkreten Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.


    Und wie jede Organisation der UN eigentlich chronisch unterfinanziert

    Richtig. Ein Grund mehr, sehr genau hin zu schauen.

    I feel a disturbance in the force...

  • Wess Brot ich ess des Lied ich sing..... Oder so ähnlich?

    Tamiflu war ein anscheinend Milliardengeschäft für den Pharmakonzern, der es herstellt. Mit diesen Gewinnen wären alle Kosten für Thinktanks, PR-Agenturen und Stimmungsmacher zigfach wieder reingeholt. Naja zumindest wenn so ein menschenfreundlicher Pharmakonzern soetwas täte. Man könnte sich untereinander sogar die Zeitachse aufteilen: Alle paar Jahre ist halt ein anderer Konzern dran. :D


    Aber die Weltwirtschaft plattmachen und so viele Menschen ins Elend und ruin stürzen für ein paar läppische Millarden? Für mich eher Verschwörungstheorien.


    Wie war das Biontech ist immer im Zusammenhang der chinesischen, russischen und europäischen Impfung zu googlen?



    zwinkernde Grüße,

    Bo