Keine erhöhte Gefahr von Blackouts durch die Energiewende

  • Solange andere Länder nicht den gleiche Enegiewende-Fimmel haben ist alles gut. So können wir bei Bedarf Atomstrom aus Frankreich und Tschechien, Kohlestrom aus Polen, usw., für teures Geld einkaufen.

  • Ich bin da auch relativ entspannt, weil man außerhalb der Blase des Herrn Saurugg mit seiner fragwürdigen fachlichen Kompetenz eher die Einschätzung "herausfordernd, aber beherrschbar und schon gar nicht akut" liest.

  • Solange andere Länder nicht den gleiche Enegiewende-Fimmel haben ist alles gut. So können wir bei Bedarf Atomstrom aus Frankreich und Tschechien, Kohlestrom aus Polen, usw., für teures Geld einkaufen.

    Das kann aber im Winter in Polen, oder dann wenn mehrere Atomis in Frankreich abgeschaltet werden doch kritisch werden.

  • Zitat

    Das Beschwören eines Blackout-Szenarios habe gezielt die Motivation, den Menschen Angst zu machen. Das kann auch einen finanziellen Hintergrund haben, wie die Expertin für Verschwörungstheorien Pia Lamberty in einem Beitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert:

    Es gebe Akteurinnen und Akteure, die versuchten mit den Ängsten der Menschen Geld zu verdienen. In Prepper-Shops könnten sich "Menschen mit Notnahrung und ‘Gefahrenabwehr’-Produkten zu häufig vollkommen überteuerten Preisen vor Blackout oder anderen Krisen schützen."


    Danke für den Artikel.

    Ich wusste gar nicht, dass die "Taschenlampenindustrie", "Batterienindustrie" sowie die "BP-5 Industrie" riesige Werbeetats aufwendet um das Narrativ eines Blackouts zu finanzieren und nur um die riesigen Geldmengen von verängstigten Preppern abzugreifen, die ja alle in überteuerten Survivalshops kaufen. Da muss ja echt ne Menge Schotter rotieren.

    Ich hätte jetzt eher gedacht, dass Prepper sich in Foren treffen und dort Sinn und Unsinn von Gear diskutieren und sogar Schnäppchenthreads auf Stand halten.

    Wie man sich täuschen kann.


    Zitat

    Das Beschwören eines Blackout-Szenarios habe gezielt die Motivation, den Menschen Angst zu machen. Das kann auch einen finanziellen Hintergrund haben, wie die Expertin für Verschwörungstheorien Pia Lamberty in einem Beitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert:

    Fein ausgearbeitet: Es wird nicht gesagt, dass es sich um Verschwörungstheorien handelt, sondern indem man diesen Zusatz zur "Expertin" hinzugefügt. ist das Wort auf jeden Fall im Artikel gefallen. Obligat zu erwähnen sind auch die Verbindungen zu rechtsaußen.

    Die AfD wird ja auch genannt.


    Kommentar

    Ein unfassbar manipulativer und von Dummheit und Unwissenheit sprotzender Artikel, für den ein Journalist einer freien Presse nie schreiben könnte und dürfte. Achso ja, freie Presse, verstehe. :P

    Die Kommentare unter diesem namenlosen BR-Artikel sind ja auch teilw lustig zu lesen.


    Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit * Schadenshöhe.

    Ich schätze das Risiko für die Gesellschaft trotz geringer Eintrittsw'keit als hoch ein. Und die Vorbereitungen auf einen Blackout liegen bei mir unter 100€ (Das Bargeld ist ja nicht weg). Am teuersten war noch die Badewannenwassersack und die Wasserfilter. Gaskartuschen und das ganze andere Geraffel hatte ich entweder eh schon oder war spottbillig online einzukaufen.


    Mag aber jeder gerne anders bewerten und im Fall der Fälle haben sich diejenigen, die das für Unsinn halten sich vielleicht diesen Artikel ausgedruckt und können ihn im Tageslicht dann nochmal lesen.:D


    LG

    Bo

  • Die nehmen dann den ausgedruckten Artikel als Feuerstarter für das nasse Holz was sie sich gerade im Stadtpark mühsam zusammengeklaubt haben um etwas Wärme in ihr unbeheizte Bude im Winter zu bekommen um dann mit der zwangsläufig folgenden Kohlenmonoxidvergiftung friedlich ins Nirwana zu gleiten um dort weiterhin über Verschwörungstheoretiker philosophieren zu können.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Das schlimmste an dem Artikel ist für mich der letzte Satz "die Regierung zu delegitimieren". Da im Artikel nur die Wahrheit steht muss noch die ganz große Keule rausgeholt werden um diesen abzusichern.


    Tschüss Heiko

  • Habe mir gerade nochmal die Kommentare unter dem Artikel angesehen.


    Die sind, zumindest teilweise, lesenswert.

    Ob´s der Faktenfuchs auch macht?


    Schönen Sonntag, Transalp.

    Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum!

  • Vom zitierten bayrischen rechten Youtuber gibt es jetzt ein Antwortvideo, wie gewohnt mit etwas Sarkasmus aber auch mit ganz viel Zahlen . Sind YT Links erlaubt?

  • Dann am besten heut noch schnell ansehen, bei so einem finanzstarken Gegner mit Regierungsauftrag, kann das Video oder gar der Kanal ganz schnell weg sein.

  • Muss sagen, die 22 Minuten vergehen wie im Fluge.

    Sauber gekontert. 👍

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • "Macht euch keine Sorgen - die Technologien, mit denen wir das handeln werden, müssen zwar erst erfunden werden aber alles ist gut! (zumindest solange die anderen EU Länder ihre Kaorischen Kraftwerke weiterhin als Backup für uns betreiben.)"


    Zusammenfassung Faktenfuchs.

    acta, non verba - viribus unitis

  • In dem Artikel des sogennannten Fakenfuchs des BR wird auf eine technische Maßnahmemöglichkeit bei zu geringer Stromproduktion hingewiesen :


    Die Verbrauchsreduktion auf Verbraucherseite.


    Die Vorgehensweise macht natürlich Sinn: kann ich für eine Region mit 100.000 Endverbrauchern nur Strom für 50.000 zur Verfügung stellen, bricht wahrscheinlich das Netz zusammen , also haben wir einen black-out .

    Jetzt trenne ich kontrolliert jeweils für 6 Stunden 50.000 Verbraucher vom Stromnetz ab. Die Maßnahme wird natürlich vorab rechtzeitig angekündigt . Der Netzzusammenbruch wird verhindert . Der Verbrauch entspricht wieder dem Verbrauch.


    Die Maßnahme bezeichnet man dann als "Verbrauchsoptimierungsmaßnahme" . Und wenn das dann jemand boshafterweise als Stromsperre bezeichnet, dann ist das wieder eine Delegitimierung der Regierung.


    Dem "Bayrischen Youtuber" ist übrigens in seiner Erwiderung für seine Zahlenhinweise bezüglich der Situation im Januar/Februar zu danken.


    Am aktuellen Wochenende hängte ich am Freitagabend nach ca. 230 km Fahrleistung das E-Auto (AKKU noch mit 45 % voll) an meine 220 V Steckdose an der PV/Haus- Batterie . Am Samstag ist gegen Mittag das Auto wieder voll und die Batterie leer . Samstag abend hat die PV die "Hausbatterie" wieder aufgeladen .


    In diesem Januar/Februar schaute es dann so aus :

    Bei gleicher Fahrstrecke war der AKku nach 230 km nur noch zu ca. 30 voll.

    Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag erstmals die PV-Hausbatterie (Nennleistung 12 kWh) ausgesaugt war , dauerte es manchmal bis zum Montag vormittag, bis die PV-Anlage tagsüber die Restfüllung für den Autoakku schaffte.

    Das PV-Hausakku war dann am Freitag wieder voll.


    Und das ganze nur bei ganz geringem Hausverbrauch .


    Aber wahrscheinlich haben sich Wolken und Nebel und Schnee nur ein bisserl vor den bayrischen Alpen gestaut, während sonst überall

    die Wechselrichter nur so gebrummt haben .

  • Da kommt doch richtig (Vor)-Freude auf:

    [...]

    Insbesondere das erste Quartal sei ungewöhnlich windstill und arm an Sonnenstunden gewesen. Die Erzeugung aus Windenergie an Land und auf See ging um rund 20 Prozent zurück, wie vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen.

    Si vis pacem, para bellum.