Wie hat die COVID-19-Pandemie Eure Vorbereitung verändert?

  • Ich habe erkannt, dass die Versorgung mit frischem Gemüse in einer Wohnung schwierig ist. Habe nun etwas improvisiert mit alten Cola-Flaschen und mir am Balkon voriges Wochenende Salat angepflanzt.


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    • Ich benötige für die nächste Krise etwas mehr Schutzausrüstung (Halbmaske + Schutztanzug)
    • Der Ablauf "Einkaufen in den Pandemie" hat sich verbessert, darüber muss ich mir bei der nächsten Pandemie keine Gedanken mehr machen
    • Wenn der Knall nicht von einem Tag auf den anderen kommt, sondern sich das Szenario, wie bei Corona, über mehrere Wochen entwickelt, bleibt noch genug Zeit, um die Vorräte aufzustocken. Es tat gut zu sehen, dass ich ein paar Wochen vor der Allgemeinbevölkerung im Pandemiemodus war. Somit blieb genug Zeit, den Vorrat an Nahrungsmitteln anzulegen
    • Stichwort Information/Desinformation: Es ist wichtig möglichst viele Blickwinkel zu sehen, so dass ich mir mein eigenes Bild machen kann. Die etablierten Medien liefern so gut wie keine wichtige Information.
    • Seine Abläufe aufgeschrieben zu haben bringt Ruhe und Sicherheit, da es den Kopf entlastet und man so entspannter bleibt
    • Sport sollte nicht vernachlässigt werden -> er entspannt
    • Häufiger hier im Forum vorbei schauen ;)
  • Was hat sich seit der Corona-Pandemie für mich in der Vorbereitung geändert?

    Zunächst ein paar Feststellungen:

    1. Meine Frau und ich sind grundsätzlich recht gut aufgestellt, was Vorräte und dergleichen angeht.

    2. Durch unsere ehrenamtliche Tätigkeit bei einer HiOrg fühlen wir uns grundsätzlich auf einem guten Ausbildung- und Informationsstand befindlich.

    3. Befinden wir uns derzeit in Jobs, die uns potentiell das HomeOffice ermöglichen würden, sollten wir in Quarantäne müssen. Haben aber auch entsprechende Passierscheine von wegen Unternehmen in kritischer Infrastruktur.


    Was hat sich für uns seit dem Lock down (genau genommen ist es zumindest in Niedersachsen ja nur ein Kontaktverbot) verändert?

    a) wegen 1.) haben wir keine echten Defizite in unserer Versorgung. Der Nachschub rollt wie eh und je. Gleichwohl ich einigermaßen erschüttert bin, wie sehr die Logistik doch aus dem Takt kommt, wenn Vorratshaltung in panisches Hamstern ausartet.

    b) wegen 2.) wären wir ohnehin im Einsatz, wenn es hier bei uns hart auf hart käme. Aber danach sieht es aktuell nicht aus.

    c) wegen 3.) hat sich bei uns am Tagesablauf grundsätzlich nichts geändert, zumindest was die Arbeit angeht. Klar haben sich auf der Arbeit einige Prozesse verändert und Personen mit Kindern unter 12, Risikogruppen oder Personen in Quarantäne wird HomeOffice angeboten, sofern es der Stellenbeschreibung nach möglich ist. Bei den Labormitarbeitern muss man da etwas Kreativität an den Tag legen. Gerade für die Bürokräfte bietet es sich natürlich an. Allerdings sind hier mittlerweile tatsächlich die Laptops so etwas wie der limitierende Faktor. Wo wir merken, dass wir uns in einer Pandemie-Lage befinden merken wir daran, dass reihenweise Ausbildungen, Seminare und Dienstabende unserer HiOrg abgesagt wurden und werden. Und auch bereits die ersten Sanitätsdienste abgesagt wurden. Dadurch haben meine Frau und ich besonders an den Wochenenden erstaunlich viel Freizeit.


    Was folgt für uns aus dem obigen?

    1.) wenn die Pandemie durch ist und sich die Preise und Verfügbarkeit wieder normalisiert haben, werden wir unsere Bestände an Schutzausrüstung wieder auffüllen. Seien es FFP3-Masken, OP-Masken, Nitrilhandschuhe etc. sowie Desinfektionsmittel.

    2.) bei den durchlaufenden Vorräten (Lebensmittel) werden wir nach derzeitigem Stand keine Veränderungen vornehmen müssen. Außer natürlich wieder die Vorräte aufzufüllen, sofern nicht schon geschehen.

    3.) am Ende Tages werde ich wahrscheinlich auch unseren Bereich IT/Elektronik auf Vordermann bringen, so dass jedes Haushaltsmitglied über einen PC/Notebook mit vernünftigen Monitoren hat, so dass jeder mit zwei großen Monitoren zu Hause arbeiten kann, wie er es von der Arbeit gewohnt ist.

    4.) Wir werden nicht vollständig auf Selbstversorgung umsteigen können und wollen, aber unsere Ansätze aus den vergangenen drei Jahren (Hochbeet für Gemüse, Brot selber backen etc.) werden wir weiter ausbauen.

    Habe ich etwas vergessen? Weiß ich gerade nicht. :rolleyes:

    Ach ja: Sport und gesundheitliche Fitness. Das ist so ein Punkt, den wir künftig uns stärker noch auf die Fahne schreiben. Und regelmäßiger mit Freunden und Familie telefonieren, wenn man schon nicht vorbei fahren kann.