COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • Hier mal ein paar Impressionen zum Thema Toilettenpapier aus Youtube:

    (Der Ton ist nachträglich hinzugefügt!)


    Ganz so übel hab ich es hier glücklicherweise noch nicht erlebt.


    EDIT: Kann man die Links auch einfügen, ohne die Videos direkt einzubetten?

  • Nach einigen Überlegungen wie man "kontaktlos" bzw. sich ohne in das Getümmel bei den Discountern zu stellen an Lebensmittel kommt habe ich heute mal eine Runde mit dem Auto gedreht...


    Kartoffeln...kein Problem,da ich in eine ausgesprochenen "Kartoffelgegend" wohne stehen an den Hauptstrassen Selbstbedienungsstände,da hab ich mich erstmal bedient, Gefühlte 10 Kg für 4 € - da kann man sich nichtmal beschweren !


    Dann habe ich eine sog. Milchtankstelle ausgecheckt, super Angebot mit Verkaufsautomaten für Frische Eier,Wurstwaren in Dosen,sogar Fertiggerichte in Dosen - vom Nahegelegen Gasthaus.

    12 Eier 3,40 € , preislich OK,wenn man bedenkt das man den Freilandhühnern bei der "Arbeit" zusehen konnte.Sogar frische Bio-Zwiebeln für 2,00 € je Beutel ...alles OK !


    Im Nachbarort gibt es soger bei der Schlachterei einen Verkaufsautomaten 24/7 ...Von Dosenware über Bratwürste bis zu fertigen Rouladen - alles wird tgl Nachgefüllt.


    Das Risiko mich irgendwo im Laden aufzuhalten gebe ich mir erstmal nicht mehr...


    Ansonsten waren die Strassen wie ausgestorben,auf dem Bild das ist eine normalerweise stark befahrene Hauptstrasse,das Bild hatte ich um 14.30 Uhr aufgenommen. Ausser mir sind über etwa 10 km nur 4 weitere Fahrzeuge unterwegs gewesen.

    Das hat schon ein wenig " Endzeitstimmung" in sich !


    Der Blick runter von der Autobahnbrücke war ähnlich,die A7 war fast ausschliesslich von LKW befahren,der PKW Anteil geschätzt nur etwa 20% des Gesamtverkehrs !

  • Beim Betrachten dieser Videos und Bilder können einem schon Gedanken an eine Dystopie kommen.


    Bei uns halten sich die Schlangen vor den Super schwer in Grenzen, der Abstand von 1,5 bis 2 m wird brav eingehalten.

    Niemand drängelt, keiner hamstert, die Regale sind voll, es gibt immer noch alles.

    Auch Klopapier :whistling:


    Wir sind allerdings seit Montag mittag zuhause, sind aber mit Freunden und Bekannten in Kontakt. Wir tauschen uns aus.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Heute ist bei uns im Ort eine Kaffeerösterei "hops" genommen worden.

    Schon morgens hatten Kunden vor der Rösterei an Tischen und Stühlen

    Platz genommen, was sich im überschaubaren Innenstadbereich wohl

    schnell herumsprach. Nach 13 Uhr waren drei Uniformierte vor Ort und

    baten zur Kasse; 200€ pro Nase für die Kundschaft, den Besitzer erwartet

    wohl mehr als eine Null hinter dem vorgenannten Betrag...

    Fazit: Gesetz und Erlass gelten auch für die Bohème. :)

    Über die Altersgruppe der "Kunden" sag ich mal nichts, kann aber jeder

    erraten.


    Ich hoffe, dass noch ein Eintrag ins Presseportal der Kreispolizei erfolgt

    um das auch wirklich zu verifizieren. Meine jeweiligen Quellen waren vor

    Ort (nicht als Gast) und denen glaube ich das uneingeschränkt.


    Wie hieß es früher bei der BW?: Lernen durch Schmerz. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Duke ()

  • Heute im Rewe


    Deutlich normaler frequentiert, fast schon ruhig.
    Einzelne leere Warenposten gab es dennoch, aber ist ja bekannt.
    Alle Leute sehr diszipliniert. Noch scheinen die Meldungen über Aggressivität an der Kasse einzelmeldungen zu sein.

    Faszinierend: alle paar Minuten eine Banddurchsage. Man sei sich der Situation bewusst, die Versorgung der Märkte sei gesichert. Man danke allen Einsatzkräften, und man danke allen Mitbürgern für die Rücksicht und es wurde beteuert dass man diese besondere Zeit schon überstehen werde. Man bitte darum Abstand zu halten, sich in Ellenbeugen zu husten/niesen. Offiziell als Mitteilung von „ihrem Rewe“.


    Insgesamt kann ich sagen dass ich von den Veränderungen der Gesellschaft und auch in der Industrie (VW wolle ja auch Strukturen in Asien nutzen um Ausrüstung zu besorgen für uns) -subjektiv- nicht negativ finde bzw. Froh bin dass die große Panik der ersten Tage abflaut. Jetzt hoffe ich natürlich dass die Menschen besonnen bleiben.

  • War heute auch wieder Einkaufen. Die Regale waren deutlich gefüllter, vereinzelte Artikel waren vergriffen aber lange nicht mehr soviele wie noch letzte Woche.

    Der Laden war relativ leer, da ich auch abseits der Hauptzeiten dort war.

  • Heute morgen vor sieben bei unserem REWE Center gewesen, ordentlich in die Schlange in der Sperrzone gestellt. Relativ gefüllte Regale, sogar 1 Pack Klopapier pro Einkaufswagen möglich (eine viertel Palette war da). An der Kasse Geschrei wegen der Abstandsregeln und der teilweisen Kontingentierung von Waren, aber der Sicherheitsdienst schafft schnell für Ruhe. Insgesamt eine angespannte Athmosphäre. Ist nicht leicht, für drei Familien alleine einkaufen zu gehen, aber das sind nur Luxusprobleme....

  • Ich war heute durch mehrere Bundesländer auf der Autobahn unterwegs. So muss das Fahren in den 70er Jahren gewesen sein. Zwar recht viele LKW, aber am Morgen kaum PKW. Alles sehr frei und flüssig zu fahren.

    Am Nachmittag dann mehr Verkehr mit vielen Rennfahrern. Sehr viele PS-starke Fahrzeuge die mit 200+ km/h angeschossen kommen und einen von der linken Spur schubsen wollen. Da ich um die 140 gefahren bin, war das unerträglich langsam für viele, wie man an den Gestiken und den Lichthupen bemerkt hat. War aber nur vermehrt im Raum München so, weiter im Norden legte sich das wieder. In Baustellen war ich auch ein Bremsklotz. Ich bin die Geschwindigkeitsvorgaben +10 gefahren. Aber durch eine Tempo 60 Baustelle kann man auch mit 150 auf der linken verengten Fahrbahn fahren, wie ich beobachten konnte.


    Insgesamt trotzdem ein entspanntes Fahren. In den Raststätten waren die Essensangeboten fast alle geschlossen, aber an der Theke hat man Kaffee und Kleinigkeiten kaufen können. Alle Sanifair Toiletten waren kostenfrei nutzbar und hatten statt Werbung auf allen Werbeflächen Hinweise zum Coronavirus.


    Es ist aber alles quasi normal und weniger wie die Erkundung des Ödlands. Also keine Quests und keine Raider. ;-)


    EDIT: Dort wo ich war gab es Toilettenpapier. Bei uns daheim ist das seit Wochen nicht mehr im Angebot.

  • Ich find' die Ruhe in den Geschäften bei uns aktuell fast schon gespenstisch!

    Aber irgendwie auch ... zum Angewöhnen! Keine Hektik, viel Verständnis von allen Seiten. Wird mir irgendwie fehlen, diese Zeit.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Meine Frau war gestern dran mit Einkaufen.

    Dass sie nicht "ungeschützt" gehen würde war vereinbart und so holte ich ihre Schutzbrille aus unserem Lager (Bolle Tactical), von denen ich zwei vor etlichen Jahren mal gekauft hatte - man weiß ja nie ob man so etwas mal braucht, aber haben ist besser...


    Vor Wochen hatte sie außerdem ein meiner Meinung nach dubioses Angebot von FFP-2 Schutzmasken online gekauft (chinesiche Markenbezeichnung...) und musste dann feststellen, dass es nur Filtervlies bzw. Aktivkohle-Einlagen waren.

    Ich stellte sie vor die Wahl "daheim bleiben" oder "ich geh am Wochenende", bzw. "Du trägst meine Halbmaske bzw. eine der Vollmasken" - was sie aber ablehnte.

    Da sie versiert auf der Nähmaschine ist, hatte sie innerhalb von 20 Minuten doch tatsächlich einen Mundschutz aus ihren "China-Einzelteilen" gebaut, der dicht am Gesicht anliegt und so zog sie los incl. Nitril-Handschuhen und Desinfektionsspray im Zerstäuber.


    Nach etwas über 80 Minuten war sie wieder daheim mit vollem Kofferraum.


    Die Bilanz des Einkaufs und der Erlebnisse gab einiges zum Schmunzeln her:


    Im Getränkemarkt betete ein Vertreter einer großen Weltreligion unentwegt und sprach überzeugt davon, dass Allah uns alle verlassen hätte. Ein Großteil der Kundschaft trug keinenen Schutz der Atemwege, aber Schutzhandschuhe waren recht verbreitet. An Getränken gab es keinen erkennbaren Mangel. Im Lebensmittelmarkt gegenüber war sie natürlich auch, von dort benötigten wir den üblichen Einkauf für drei Wochen plus das, was meine Mutter samt Freund noch auf der Shopping-Liste stehen hatten:


    - Klopapier war zu haben, aber nur eine Packung pro Kopf

    - Nasshefe und Trockenhefe waren nicht erhältlich - wäre was da gewesen, dann
    rationiert, d.h. ein Würfel Hefe oder eine Packung Trockenhefe

    - Nudeln waren nicht erhältlich

    - Konserven ziemlich ausgedünnt

    - Seife ausgedünnt


    Die Leute hätten sich zivilisiert verhalten, hier und da wäre Maulerei gewesen, weil manche mehr mitnehmen wollte, als "haushaltsüblich".


    Gruss, Fairlane

  • Wir haben jetzt die dritte Woche strenge Quarantäne hinter uns.

    Der Gesundheitsminister spricht von einer Verlängerung bis Ostern.

    Das wird nicht oder nur unter massivem Einsatz von Polizei und Militär durchzusetzen sein.

    Es brodelt schon gewaltig. Die Gewerkschaften rufen zu Demonstrationen auf.

    Die Menschen sind verzweifelt.

    Sie Meisten haben kein Geld mehr um Lebensmittel zu kaufen. Viele Familien hungern schon.

    Gut 90 % der Menschen hier lebten schon vor der Krise von der Hand in den Mund. Sie hatten und haben weder Rücklagen noch Reserven.

    Ohne Arbeit verdienen sie kein Geld, ohne Geld können sie kein Essen kaufen.

    Wenn sich die Regierung nicht schnell etwas einfallen läßt, werden die Städte in Blut und Tränen untergehen.


    Ich habe heute aus unserem Almacén Tüten mit Nudeln, Reis und Bohnen gefüllt. Morgen früh werden wir im Supermarkt 10 Tüten mit je 10 Pan Felipe ( eine Art Brötchen ) kaufen und das Ganze dann zum Büro unserer Fussballschule bringen, wo sie die Spenden an die ärmsten Familien verteilen werden.


    Außerdem versorgen wir unseren Angestellten mit.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Ich habe heute aus unserem Almacén Tüten mit Nudeln, Reis und Bohnen gefüllt. Morgen früh werden wir im Supermarkt 10 Tüten mit je 10 Pan Felipe ( eine Art Brötchen ) kaufen und das Ganze dann zum Büro unserer Fussballschule bringen, wo sie die Spenden an die ärmsten Familien verteilen werden.


    Außerdem versorgen wir unseren Angestellten mit.

    Man möge mit das OT bitte verzeihen :


    An dieser Stelle muss ich mich bei Dir mal bedanken,es freut mich immer Berichte aus einem anderen Kontinent zu lesen !


    Vor dem Kauf meines Anwesens an der Costa de la Luz hatte ich mich intensiv in Mittelamerika ( Panama,Costa Rica, Nicaragua ) umgesehen,vermutlich wird dort die Situation und Denke nicht weit von dem entfernt sein was Du momentan berichtest !


    Genau das was Du - Zitat - beschreibst hatte ich dort zu Normalzeiten auch 2-3 Mal gemacht,weil ich einfach nicht mit ansehen konnte wie die Kinder unter der Situation zu leiden hatten. Jedenfalls wird das nicht einfach sein diesen Teufelskreis zu durchbrechen wenn von den Eltern eine absolute Sorglosigkeit vorgelebt wird.

    Was da jetzt noch folgen wird mag ich mir gar nicht vorstellen. Hoffentlich hast Du genug "Treinta y ocho" im Haus !

  • Damit der andere Thread "sauber" bleibt :)

    Wobei ich mich da Frage ob das wirklich Notwendig ist. Gibt es diesbezüglich Daten auf die man sich stützen kann? Also wie hoch ist die Belastung in Kleidungsstücken, Wahrscheinlichkeit einer Infektion durch Kleidung ....


    Denn irgendwie würde ich das Risiko für mich als nicht signifikant einstufen. Vielleicht liegt das aber auch an meiner Unwissenheit.

    Mein einziger Sozialkontakt ausserhalb meines Haushalts ist mein Postzusteller - und der hat eine etwas feuchtere Aussprache. Bei 2 Metern kein Problem, aber ich habe die Pakete zum Scannen hingehalten... und dann durfte ich so einem mini-Spucketröpfchen zugucken, wie es in meinem Jackenärmel versickerte =O


    So, und jetzt stelle man sich vor, das Tröpfchen wäre anstatt auf der Jacke vorne mittig auf dem T-Shirt gelandet, das man dann zum Ausziehen über den Kopf ziehen muss...


    Seitdem trage ich eine Regen/Windjacke oben drüber, die dann die nächsten Tage an der Garderobe im Hausgang hängen bleibt :S


    Wissen tue ich es auch nicht, aber Corona hat mir deutlich gezeigt, dass mein Bauchgefühl oft richtig lag und es besser war/ist, dann auch drauf zu hören.

  • Ich war bereits am Mittwochmorgen einkaufen, noch bevor der Aldi seine Tür aufgesperrt hat, war ich vor Ort. Mit der frühen Uhrzeit und dem Mittwoch wollte ich den Massen aus dem Weg gehen - neue Angebote bei Aldi Süd kommen ja nur Montags und Donnerstags rein. Das hat auch gut geklappt.


    Auf dem Weg dorthin war ich noch unschlüssig, ob ich meine Maske aufsetzen sollte oder nicht - ich gebe zu, dass für das Herumlaufen mit einer FFP3-Maske doch eine gewisse Hemmschwelle besteht, wenn man das noch nie gemacht hat. Dann habe ich aber gesehen, dass vor dem Laden bereits drei andere Leute gemischten Alters mit Mundschutz vor dem Laden standen. Das hat meine Entscheidung, die Maske aufzusetzen, deutlich erleichtert.


    Eigentlich total dämlich, wenn man so darüber nachdenkt - eine FFP3-Maske besitzen (aus meiner Werkstatt), aber überlegen, ob man sie auch trägt. Schließlich geht es um die eigene Gesundheit! Dennoch existiert diese Hemmschwelle bei jedem von uns (beim Einen mehr, beim Anderen halt weniger) - und das ist schlecht! Und vor allem unbegründet.


    Ich kann hier nur jeden dazu ermutigen, eine Maske oder einen Mundschutz beim Einkaufen zu tragen. Sobald man das Ding aufhat und im Laden ist, denkt man überhaupt nicht mehr darüber nach. Natürlich bekommt man den ein oder anderen Blick ab, aber waren das eher "sollte-ich-sowas-nicht-auch-tragen?"-Blicke. Man fühlt sich damit auch sofort sicherer und tut noch dazu etwas gegen die Ausbreitung des Virus. Außerdem erleichtert man mit dem Tragen evtl. anderen Menschen auch die Entscheidung, sich zu "trauen".


    Also: Masken auf!

  • Heute Nachmittag war ich gegen halb vier im Rewe einkaufen. Habe weder im Geschäft noch auf dem Parkplatz (dort standen nur rund 20 Fahrzeuge) keine Person mit Maske angetroffen und außer mir hatte keiner Einweghandschuhe an. Die Kassen waren Kassiererseitig mit Plexiglas eingefasst. Der Toilettenpapierbereich war komplett leer, alles andere war vorhanden und die Regale gefüllt. Die BuPol war Getränke einkaufen, der Kollege war ganz relaxt ohne Mund- und Handschutz unterwegs. Eigentlich bis auf das Plexiglas und den Sicherheitsdienstmitarbeiter ein ganz normaler Einkauf.

  • Bevor sie antworten konnte, fiel mein Blick hinter ihrem Rücken auf das andere Regal: ganze fünf (!) Packungen waren noch übrig. Inklusive Promoaktion mit 20 % gratis. Yes! Das Ganze habe ich dann blickdicht verpackt und nach Hause "geschmuggelt". Und innerlich gelacht. Über mich, die Situation und die menschliche Psyche im Besonderen.


    Warum aber Toilettenpapier kaufen, wenn noch was eingelagert ist? Einfach: die Haushalte um uns herum kommen nicht vor die Tür und fanden Krisenvorbereitung immer nur was für Spinner...


    Du hast alle 5 Packen Klopapier gekauft, obwohl das Zeug bei Dir daheim reichlich herum liegt und das nur zu dem Zweck es "den anderen mal richtig zu zeigen"? Zumindest innerlich, weil zum zeigen hättest es ja nicht blickdicht verpacken dürfen.


    12 Prepper im Forum halten da den Daumen hoch.


    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, ich hab das alles falsch verstanden und es war in Wirklichkeit ganz anders. Kann mir das bitte einer erklären, sonst falle ich gerade vom Glauben ab.

  • Heute verkündete der Gesundheitsminister, daß die strenge Quarantäne bis mindestens 12. April verlängert wird.

    Dadurch wird sich die jetzt schon prekäre Lage weiter zuspitzen.

    Wie schon geschrieben sind hier schon sehr viele Menschen am Limit, einige auch schon darüber weg.

    Das wird nicht mehr lange gutgehen.

    Sobald das erste Kind oder der erste alte Mensch stirbt, wird der Kongress brennen.


    Wir waren heute morgen im Super, und mussten nur ca. 5 Minuten draussen auf Einlass warten.

    Im Vorraum steht ein extra installiertes Waschbecken, da muss man die Hände waschen, anschließend mit Alcohol Gel desinfizieren.

    Wir hatten unsere Masken auf und zogen dann die Latexhandschuhe an.

    Die Sicherheitsleute, Kassierer, Angestellten und Packer trugen alle Mundschutz und Latexhandschuhe.

    Mundschutz ist jetzt auch wieder zu haben, Alcohol Gel ja schon seit fast 2 Wochen wieder.

    Im Markt selber waren sehr wenige Kunden, das Geld ist aufgebraucht und im Gegensatz zu DACH wird für die Meisten am Monatsanfang auch kein neues mehr kommen.


    Hoffentlich hast Du genug "Treinta y ocho" im Haus !

    Si, suficiente de treinta y ocho y abundante de veinte y dos. 8)


    Unser Neffe langweilt sich zuhause ganz fürchterlich. Meine StaZu hat ihm eine Unmenge an Dokus und Wissenssendungen ( auf Deutsch, damit er in Übung bleibt ) auf eine externe Festplatte gezogen und ich habe ihm Bücher ausgesucht. Da habe ich Anfangs des Jahres noch Jugendbücher aus Deutschland kommen lassen.

    Auch für meine Sis gab es jede Menge Filme und noch mehr Bücher.

    Trotz Lernstoff übers Internet vermisst er die Schule und hofft, daß die bald wieder geöffnet werden.


    Wie sehen es denn die Kinder in Deutschland?

    Vermissen sie auch die Schule oder freuen sie sich eher über die Zwangsferien?

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )