Gute Feuerzeuge.


  • Also ohne Maße ist das etwas schwierig, aber es sieht eigentlich genau so aus wie der Standard Piezo. Der ist in jedem billigen Piezofeuerzeug. Nur die Elektrode musst du tauschen. Ich habe gerade eins auseinander genommen und würde dir gerne das Foto schicken, weiss aber nicht wie es geht und habe keine Zeit zu suchen; der Schratz lechzt nach Aufmerksamkeit.

  • Zitat von ID 2;249980

    Warum so weit suchen wenn das Gute so nahe ist?


    Dann hätten wir nichts zu Fachsimpeln :grosses Lachen:


    In meinen Survival Kit ist immer noch das Orginal No Name Gasfeuerzeug aus den 90er Jahren drin und funktioniert noch wie ich gestern festgestellt habe.
    Von Benzin Feuerzeugen halte ich nicht so viel,besitze zwar einige aber nur wegen meinem Spieltrieb


    LG Michael

    Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast ,aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke

  • Vor 25 Jahren gekauft, bis vor 13 Jahren täglich genutzt, seit dem lag es in ner Schublade. Zündet nach wie vor, auch mit dem enthaltenem 13 Jahre alten Gas.


    [ATTACH=CONFIG]30377[/ATTACH]

    Dateien

    • SAM_0311.jpg

      (14,14 kB, 62 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Hallo Ernst,
    prinzipiell hast Du recht, aber es sollten auch die Nachteile eines BIC angesprochen werden.
    Keine regulierbare Flamme (mehr), brennt nur solange man es festhält (das kann natürlich auch ein Vorteil sein), Gas aus, alles aus (der Feuerstein hält bei den neuen auch nicht mehr länger).


    Bei einem Benzinfeuerzeug wird sich wohl immer eine brennbare Flüssigkeit finden und einfüllen lassen. Feuersteine, Ersatzdocht und Watte sollten ebenfalls nie ein Problem sein.


    Abgesehen davon ist wie schon erwähnt ein Wenger oder Zippo viel, viel cooler als ein schnödes BIC . Welche Endzeitschöne blickt schon bewundernd auf zu Dir wenn Du ein schnödes BIC zückst.


    LG Wolfgang

  • Firestash


    Zitat von flywheel;249909


    True Utility bietet in Europa z.B. den Firestash an.
    Mit 8 Euro eine Option die Euer Zündelgeschmack natürlich entscheiden muss.


    Vom Preis-/Leistungsverhältnis kann ich den Firestash gut empfehlen. Das Gehäuse ist äußerst robust
    und die Verarbeitung des Feuerzeugs selbst recht ordentlich. :lächeln:
    Leider ist der mitgelieferte kleine Schlüsselring richtiger Murks und biegt sich schon bei der kleinsten Belastung auf.
    Hier sollte man unbedingt bei ernsthafter Verwendung für eine stabilere Alternative sorgen!


    Grüße...
    bronco

    Für ein Schiff, das seinen Hafen nicht kennt, steht kein Wind gut.

  • Hier hat sich ja schon länger nichts mehr getan...


    Schwöre als Raucher auf BIC (die großen mit Reibrad) und habe einige auf Vorrat. Ab und An finde ich schon mal ein altes Modell (noch mit Flammenverstellung), in der Werkstatt oder im Auto und die Dinger funktionieren auch nach Jahren immer noch!

  • Ich reaktiviere mal diesen Uralt-Thread. Was ist aus eurer Sicht von diesen per USB aufladbaren Lichtbogen-Feuerzeugen zu halten, die es neuerdings gibt?


    Die haben ja theoretisch den Vorteil, dass kein Betriebsmedium verdunsten und kein Mechanismus kaputtgehen kann. Außerdem kann man sie, wenn man über eine Insel-Solaranalge oder ein Trecking-Solarpanel verfügt, aufladen und muss kein Benzin oder Feuerzeuggas bevorraten/besorgen. Natürlich kann auch die Elektronik kaputtgehen und der interne Akku sich entladen. Aber zumindest ersteres Problem dürfte sich beim einfachen Einlagern nicht so schnell ergeben wie Alterserscheinungen an Feder, Reibrad oder Feuerstein.


    Die grundsätzliche Frage wäre darüber hinaus, ob man damit vernünftig Papier oder ähnliches für ein Feuer anzünden kann oder ob das damit nur zu glimmen anfängt.

    Einmal editiert, zuletzt von Asdrubal () aus folgendem Grund: Tippfehler

  • Einer meiner Campnachbarn am diesjährigen Summerbreeze hat in den 5 Tagen Festival ganze 6 Stück davon "verbraucht".

    Drei haben zumindest bis zum Ende der Akkuladung funktioniert, dafür konnten sie dann aber an keiner der zahlreichen Powerbänke wieder aufgeladen werden, mit den anderen 3 Stück wurden jeweils keine 10 Zigaretten angezündet bis sie ihren Dienst eingestellt haben.


    Ihren Gaskocher (bei dem war die Piezozündung hinüber) konnte man damit auch nicht zünden, das haben die Nachbarn daher ganz traditionell mit einem Feuerstarter aus Auermetal erledigt.

  • Hi,

    Also ganz so schlimm wie Lunatiks es erzählt hat sind die Dinger nicht. Aber anscheinend gibt es da erhebliche Qualitätsunterschiede.

    Ich habe so ein Teil mit Schwanenhals. Damit läßt sich ohne Probleme ein Gas-Kocher und auch ein Spirituskocher zünden.

    Spätestens bei einer Kerze wird aber schon schwieriger. Da muß man schon ein paar Sekunden den Lichtbogen direkt an den Docht lassen. Danach hat sich dann oft etwas Wachs abgelagert und das Lichtbogenzeug verströmt weihnachtlichen Duft in der Wohnung..

    Noch schwieriger wird es bei Öllampen. Das klappt zwar auch - aber wirklich nur mit ganz viel Durchhaltevermögen. Der Lichtbogen ist halt nur sehr dünn und macht außerhalb des Bogens keine Hitze. Da dann doch lieber Gasfeuerzeug oder Streichholz nehmen.


    VG Alex

  • Hi,

    Also ganz so schlimm wie Lunatiks es erzählt hat sind die Dinger nicht. Aber anscheinend gibt es da erhebliche Qualitätsunterschiede.

    Das ist garantiert so. Der besagte Nachbar meinte, dass die nix aushalten wäre ihm egal, er habe die als 10er Pack (sagt eigentlich schon alles) via Ama geordert...


    Ich finds halt arm, weil in den Akkus und der Elektronik nunmal auch seltene Erden etc. drin sind - die, weil die Dinger ja hops gegangen sind - einfach so im Müll gelandet sind.


    Mein Bic, was ich bei meinem Spirituskocher aufbewahre, kommt mit weniger Kunststoff, keinerlei Elektronik sowie Akku aus und hält jetzt auch schon einige Jahre.


    Dreimal darf geraten werden, wem ich auf dem Summerbreeze dann doch mein Ersatz-Bic gespendet hatte :P

  • [Lichtbogen-Feuerzeugen]

    Ich habe verschiedene Arten (einfach, Schwanenehals, Kreuzbogen) für Zigaretten, Kerzen und Absengen von Stoffresten, wie die Fäden an Hose und Hemd ^^ und bin sehr zufrieden. Lediglich eines der China-Erzeugnisse stellte nach ein paar Wochen die Arbeit ein. Halten auch richtig lange!


    Für mich eine gute Alternative zum Bezinfeuerzeug und zu den Streuchölzern.

  • Ich finde die Dinger vom Prinzip her gut, habe aber bisher noch keins ausprobiert. Zum einlagern währe es besser wenn es sie ohne Akku als Modul gäbe, z.B. für Powerbank oder für Solaranlage.

  • Was glaub ich im ganzen Thread noch nicht genannt wurde sind die Clipper Feuerzeuge.


    Die sind meines Erachtens aus Vorbereitungssicht eine gute Wahl. Gasbetrieb. Leider etwas teuerer. Dafür wiederbefüllbar. (Hat BIC ja leider nicht) Zündeinheit gibt es in Schnellwechselfunktion.


    Man kann aber auch den Feuerstein wieder einzeln reinfummeln. In der E-Bucht gibts da Angebote wo man 40 Stück unter 35 Euro bekommt. Für ein Qualitativ gutes Feuerzeug für mich in Ordnung.


    Auch als Tauschware oder Freundschaftsgeschenk ganz gut geeignet.

  • Ich reaktiviere mal diesen Uralt-Thread. Was ist aus eurer Sicht von diesen per USB aufladbaren Lichtbogen-Feuerzeugen zu halten, die es neuerdings gibt?


    Ich benutze eins (vom schnellen Ali) seit einen Jahr zum Anzünden des Kaminofens.

    Diese Holzwolle-Wachsanzünder kann man damit gut anzünden.

    Bisher einmal aufgeladen.


    Zum Einlagern und vergesse sind die Teile aber nichts. Bei Nichtbenutzung würde ich so ein Teil einmal im Jahr nachladen,

    wie alle meine Akkus. (bei Li-Einzellzellen reicht meist eine Spanungskontrolle, der letzte Blei-Akku wird jeden Monat geladen,

    genauso wie 10 Jahre alte die Kurbel-Taschenlampe).

  • Hallo,


    also ich habe mir in 2017 gleich 2 Lichtbogenfeuerzeuge zugelegt. Das eine (so ein wasserfestes outdoor Teil) funktioniert immer noch problemlos, das zweite hat nach dem 2 Ladezyklus aufgegeben. Interessanterweise haben beide Feuerzeuge so um die 15 € gekostet, also -zumindest- preislich war kein Unterschied.

    Feuer damit zu entfachen ist schon so ein Thema. Papier lässt sich extrem schlecht entzünden. Der Lichtbogen "verdampft" regelrecht das Material und es bleibt nur ein Loch übrig noch bevor sich eine Flamme bilden kann.

    Gas-, & Benzinkocher lassen sich damit zünden. Petroleum geht bei meinem leider nicht, weil der Kreuzbogen in so einem Versenkbaren Kopf sitzt (mit dem Durchmesser einer Zigarette), und man einfach keinen direkten Kontakt hinbekommt.

    In einer regnerischen Silversternacht habe ich dann auch die Erfahrung machen dürfen, das Feuchtigkeit/Nässe nicht so toll sind, dann bekommt man nämlich beim zünden ein unangenehmes Kribbeln in der Hand...


    Fazit: ich liebe meine Jet-Feuerzeuge, das USB Feuerzeug ist ein -mit Abstrichen- gutes Backup!


    LG
    Dr.S.

    Erlebnisorientierter Prepper - LH Ultras

  • Für mich ist immer noch ZIPPO die erste Wahl + dem Ersatzbenzinfläschchen.

    Warum ?


    Es brennt auch weiter, wenn man es los lässt, das kann nützlich sein.
    Auch wenn es "leer" ist kann man die Watte stückweise rausziehen und mit einem kleinen Stück dieser immer noch etwas getränkten Watte + Feuerstahl
    genial einfach Feuer machen.
    Das gleiche funktioniert auch mit dem Docht, etwa auseinandergezupft.

    Der dünne Rand ersetzt im Notfall einen Schlitzschraubenzieher.
    Die scharfkantigen Seitenhülle kann man als Schaber für den Feuerstahl verwenden.
    Der Feuerstein wirft Funken, auch ohne Benzin.

  • Zippo ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es gibt hierzulande ähnliche, bzw. wie ich finde bessere Designs.

    ZB. Imco Triplex. Verwende ich ohne Probleme sei 25 Jahren. Hat mich im Gegensatz zu Zippos noch nie im Stich gelassen.


    Zitat:

    Die jahrzehntelange Erfahrung mit der Entwicklung und dem Bau von Feuerzeugen wird sichtbar, wenn man die ausgereifte Technik der IMCO Benzinfeuerzeuge betrachtet. Bereits 1936 wurde das Feuerzeug TRIPLEX als erstes halbautomatisches Feuerzeug vorgestellt, bei dem sich die Flamme bereits bei der Öffnung der Kappe entzündet. Nach einer kleinen technischen Verbesserung 1955 stellte dieses Feuerzeug bis 2012 die Basis für die Benzinfeuerzeuge von IMCO dar. Wie in den Anfängen in den 30er Jahren wurden die IMCO-Benzinfeuerzeuge bis zuletzt aus hochwertigen Stahl gefertigt. Die bauartbedingt getrennte Zuführung von Feuerstein und Brennstoff hatte den Vorteil, dass während des Ersetzens des Feuersteins weder Benzin verdunsten kann, noch Werkzeug hierfür benötigt wird und daher auch keine Kleinteile verloren gehen können.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ug-_und_Metallwarenfabrik


    https://www.amazon.de/Imco-Tri…3MDA?tag=httpswwwaustr-21


    Aber nicht verwechseln mit den chinesischen Billignachbauten! Die taugen nichts

    Die "originale" werden heute von der japanischen Firma Windmill gefertigt.