COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • psychische Probleme durch lockdown. .. unsere Großeltern hatten Schützengraben, Luftschutzkeller und KZ.

    Und nun vergleiche mal die Entwicklung der Selbstmordrate seit 1945 bis heute. Alleine im Jahr 1945 haben sich irrsinnig viele Menschen in Deutschland das Leben genommen. Dunkelziffer unbekannt.

  • Und nun vergleiche mal die Entwicklung der Selbstmordrate seit 1945 bis heute. Alleine im Jahr 1945 haben sich irrsinnig viele Menschen in Deutschland das Leben genommen. Dunkelziffer unbekannt.

    Nicht zu vergessen, dass manche wahrscheinlich erst durch die Lockdowns getriggert werden. Stichwort: Verdrängung. Ich kann mir vorstellen, dass gerade extrovertierte Menschen mit einer offenen Lebensweise das eine oder andere psychische Problem in irgendeiner Form kompensieren oder zumindest verdrängen konnten. Und jetzt durch den Lockdown merken sie erst, wie dreckig es ihnen eigentlich geht und sie so gar nicht zufrieden und glücklich mit ihrem Leben sind.


    Davon ab entspringen Suizidgedanken nicht immer rationalen Erwägungen.

    aus DE gesendet... 

  • Genau das ist das. Es ist ein extrem vielschichtiges Thema und es auf die einfache Erklärung herunter brechen zu wollen "Unsere Großeltern haben den Krieg erlebt, also seid nicht solche Weicheier" ist faktisch falsch.


    Diese Generation hat, abseits von einer hohen Suizidrate, ihre psychischen Probleme unter anderem im Alkohol ertränkt oder über Gewalt in der Familie ausgelebt.


    Deshalb gilt es die psychischen Probleme, besonders junger Menschen, ernst zu nehmen. Denn diese sind keineswegs trivial. Besonders auch im Hinblick auf den immer mehr auftretenden erweiterten Suizid, wo auch andere Menschen zu Schaden kommen.

  • Turbulente Vorgänge am Flughafen in Kapstadt:


    Gerade hat die Hauptsaison begonnen, aber nun wurde Südafrika abermals zum Virusvariantengebiet erklärt. Die neue Variante Omikron wurde hier zuerst entdeckt. An den Flughäfen des Landes herrscht Unmut.

    I feel a disturbance in the force...

  • Auch in Namibia ist vor allem die Tourismusbranche "not amused" über die (dort so empfundene) Abstrafung mit der Erklärung zum Virusvariantengebiet durch das RKI. Zumal es dort bislang noch keinen Nachweis der Omikron-Variante gab. Allerdings ist der kleine Grenzverkehr zwischen NAM und RSA ziemlich offen, man hat eine Zollunion und sehr viele Namibia-Reisende nutzen Johannesburg als Drehscheibe für ihre An- und Abreise per Flieger.

    Ärgerlich verweist Namibia darauf, dass z.B. das nördliche Nachbarland Angola nicht zum Virusvariantengebiet erklärt wurde - bislang jedenfalls.

    Andererseits hat man in Namibia, anders als Südafrika bisher bei der Ausreise nicht von jedem Fluggast zwingend einen Test verlangt, bevor er einchecken durfte, sondern nur von Ungeimpften. D.h. die Dunkelziffer nicht entdeckter Positiv-Fälle bei Geimpften/Genesenen, die Namibia über Windhuk verlassen, dürfte entsprechend größer als Null sein.