Großflächige Stromausfälle in Texas

  • Man ist dort ja im PKW Bereich und bei vielen SUV`s von den durstigen 8 Zylindern weg , die arbeiten ja mittlerweile auch mit 4 Zyl im PKW und 6 Zyl in SUV`s !

    Man darf auch nicht vergessen dass die US V8 mit ganz anderen Drehzahlen arbeiten wie ein Europäer oder vergleichbares. Bei meinem 30 Jahre alten 5.0 V8 (Benziner, 2V) liegt die Leerlaufdrehzahl gerade mal bei 500 Umdrehungen, bei 120km/h sind's gerade mal 1800 Umdrehungen. Auch ist V8 nicht gleich durstig, bei normaler Fahrweise gehen 10L / 100km durch, war auch schon unter 9L auf längere Strecke.

    Bei meinem Alltags 1.6 - 16V gehen als Vergleich zwischen 6 und 9 Liter auf 100km locker durch. DAS nenne ich im Vergleich durstig.

    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren. - Abraham Lincoln

  • Hint: Wenn man Dosen einlagert, sollte man wissen, wie man ohne Gas ein Feuer macht, und wie man eine Dose ohne elektrischen Dosenöffner öffnet.

    Wenn ich es nicht selbst (zu lange ) in den USA erlebt hätte würde ich das für Humor halten...


    Das kommt mir ja so vor wie der Typ der 1000 Gallonen Benzin für schlechte Zeiten eingelagert hat aber nicht rafft das er einen Diesel Pick Up hat und das nicht funktioniert...


    Wahrscheinlich rattern die grad ihre Munition durch die Gattling Gun und wärmen sich am schmelzenden Lauf die Finger:/

  • Zeigt doch nicht immer auf die Amis. Ich habe vor nicht so langer Zeit mal im Bekanntenkreis die Rede auf einen Wechselrichter fürs Auto gebracht.

    Die kleinen Dinger, 12V --> 230 V mit 100 Watt oder 300 Watt. Ich dachte, sowas hat *jeder* in der Werkzeugkiste.


    Was soll ich sagen: bei den meisten fehlt sogar die Werkzeugkiste, einen Wechselrichter hatte *einer*, und das, weil er zu faul ist, die Campingsachen immer zu sortieren.


    Ich finde, die Hoffnung (bzw. Überheblichkeit), bei uns würde alles viel besser laufen, ist genau das: Eine Hoffnung. Mit Realismus hat das nichts zu tun.


    Oder Dosen öffnen: Hab ich kürzlich ein Youtube-Video gesehen, wo eine Survivlerin erklärt, wie man mit dem Survivalmesser eine Dose öffnet. Mir hat das arme Messer leid getan.. Nach dem Thread hier muss ich meine Meinung um 180 Grad drehen. Schon die Fähigkeit überhaupt eine Dose auf zu bekommen ohne Dosenöffner ist ein besonderer Survival-Skill :-)



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Schon die Fähigkeit überhaupt eine Dose auf zu bekommen ohne Dosenöffner ist ein besonderer Survival-Skill :-)

    Dose auf dem Betonboden abschleifen, bis man den Deckel wegheben kann ;)

  • Dose auf dem Betonboden abschleifen, bis man den Deckel wegheben kann ;)

    Ich hab vorhin mal die Kinder gefragt, wie macht man eine Dose auf, wenn man keinen Dosenöffner (auch mechanisch) hat.


    Beste Antwort: Ich nehme den Dremel. (kam vom kleinsten):P

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Ich hab in meiner ersten Singlewohnung auch mal vor dem Problem gestanden, aber das Schweizer Werkzeug hat auch dafür eine Lösung.

    2021 ist in Deutschland das Jahr des Fischotters - das wird mein Jahr.;)

  • Zeigt doch nicht immer auf die Amis. Ich habe vor nicht so langer Zeit mal im Bekanntenkreis die Rede auf einen Wechselrichter fürs Auto gebracht.

    Die kleinen Dinger, 12V --> 230 V mit 100 Watt oder 300 Watt. Ich dachte, sowas hat *jeder* in der Werkzeugkiste.

    Ich warne davor zu glauben, man könne mit einem Wechselrichter, und einer Autobatterie, einen brauchbaren Netzersatz herschaffen. Das gelingt nicht. Da braucht man sich nur mal die benötigten Ströme ausrechnen. Geht vielleicht maximal 20 Minuten gut, dann ist die Luft raus.

    Gehen wir mal von folgendem Szenario aus:

    Gas ist da, aber kein Netzstrom. Die Hausheizung soll aus der Autobatterie versorgt werden. Zuerst mal muß der Wechselrichter eine saubere Sinusspannung herschaffen, sonst macht die Steuerungselektronik der Heizung nicht mit. Dann, das hatten wir hier schon beim Honda 20i, und Verwandte, muß die "Polarität" passen. Die meisten Wechselrichter kennen sowas nicht! Die 2. Batterie unterm Fahrersitz, von meinem VW-Bus hat 80 Ah, und ist eine AGM. Die Hausheizung, mit Pumpen und Brenner, braucht meinetwegen die 300 Watt, aus o.g. Beispiel. Der Wechselrichter müßte, wegen der Verluste, da geschätzt, mindestens 400 Watt, haben. 400 : 12 = 33 Ampere. Anschlußkabel von der Batterie zum Wechselrichter berechnen: Ich schätz so 25 mm2 aufwärts, könnten da passen? Fällt mir gerade noch was ein: Soviel Strom sollte aus der Batterie gar nicht für längeren Zeitraum entnommen werden, da die sonst kaputt geht. Also gehört m.E. in die Schublade "Hirnfurz".

  • Matteo Wie würdest du einen reinen Sinus-Wechselrichter für 12V-Autobatterien dimensionieren? Modelle mit 400W Dauerleistung von Victron kosten etwa 190 CHF. Die kleineren (12/375, 300W Dauerlast) 150 CHF, (12/250, 200W Dauerlast) 110 CHF.

  • Ich warne davor zu glauben, man könne mit einem Wechselrichter, und einer Autobatterie, einen brauchbaren Netzersatz herschaffen. Das gelingt nicht.

    Da hast Du vollkommen recht. Aber eine Steckdose mit 100 Watt kann z.B. fast alles an Elektronik laden, das ich habe,

    kann einen Rasierapparat betreiben, damit man nicht ganz vergammelt rumläuft, ...

    Eine Camping-Kühlbox im Sommer.


    Ich muss schon ehrlich sein: Ich brauche den Wechselrichter fast nie. Und wenn ich ihn brauche, dann wäre ich ohne auch nicht gestorben.


    Aber trotzdem: Ich finde 100Watt haben, macht einen Riesenunterschied.


    Klar, dass man damit nicht Kochen oder Waschen kann.



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Zeigt doch nicht immer auf die Amis. Ich habe vor nicht so langer Zeit mal im Bekanntenkreis die Rede auf einen Wechselrichter fürs Auto gebracht.

    Die kleinen Dinger, 12V --> 230 V mit 100 Watt oder 300 Watt. Ich dachte, sowas hat *jeder* in der Werkzeugkiste.

    [...]

    Ehrlicherweise muss ich zugeben: einen mit 75 Watt habe ich, sogar schon seit +20 Jahren. Aber erst die Mitgliedschaft hier im Forum hat mich veranlasst, den zu suchen und bereit zu legen :shushing_face:

    Si vis pacem, para bellum.

  • Da hast Du vollkommen recht. Aber eine Steckdose mit 100 Watt kann z.B. fast alles an Elektronik laden, das ich habe,

    kann einen Rasierapparat betreiben, damit man nicht ganz vergammelt rumläuft, ...

    Eine Camping-Kühlbox im Sommer.

    Aber trotzdem: Ich finde 100Watt haben, macht einen Riesenunterschied.

    Als langjähriger Nutzer mobiler Büro- und Werkstattlösungen, im Auto, würde ich den Umweg über Wechselrichter auf 230 Volt, und dann wieder runter meiden, wo immer es geht. Einfach wegen dem besseren Wirkungsgrad, und dem sparsamen Umgang mit dem Batteriestrom. Begonnen hab ich mit einem Toshiba Libretto, mit WIN 95, per RS 232, auf das C-Netztelefon. Dazu die supergenialen Programme, wie amipro, und die Tabellenkalkulation, von Lotus-Software. Nach langer IBM Thinkpad-Ärea heute bei Lenovo Ultrabook gelandet (Auch schon wieder Out). Für all diese netten Sachen gibts, oder gabs Adapterstecker direkt auf 12 Volt: https://www.amazon.de/dp/B00IT…U%3D&tag=httpswwwaustr-21 (Gibts auch deutlich billiger. Muß man halt suchen). Für Handy, Foto, und sonstigen Kleinkram gibts sowas: https://www.amazon.de/reVolt-Z…=8-1&tag=httpswwwaustr-21 (Ich hab den in schwarz. Sieht besser aus) Dazu fürs Mietauto, und/oder im Ausland, ein mußt have: https://www.amazon.de/reVolt-K…=8-1&tag=httpswwwaustr-21 Kompressor-Kühlboxen mit 12 Volt verlinke ich mal heut keine. Das gibts riesen Auswahl, und Herstellern ohne Ende. Marktführer dürfte da Dometic/Electrolux sein? Nur aufpassen, das man keine thermoelektrische Peltierbox erwischt. Die ist schon aus stromverbrauchsgründen für die Tonne.

    Noch was gibts zu beachten: Bei vielen Autos ist der Zigarrettenanzünder über Zündungsplus angeschlossen. Läßt sich ändern. Dann ist die oft zu schwache Absicherung ein Thema. Nicht einfach eine stärkere Sicherung reinmachen, sondern eine dickere Strippe direkt zur Batterie verlegen. Absicherung der neuen Strippe nicht vergessen! Heutige Autos werden häufig mit einer zu kleinen Batterie ausgeliefert. Bei Autos, wo die Batterie nicht im System angemeldet werden muß, kann man einfach die größte Batterie reinbauen, die in den Halter paßt. Ansonsten, wenn das nicht geht eine 2. Batterie zusätzlich einsetzen. Dazu empfehle ich mal in den einschlägigen Autoforen nachzusehen. Stichwort: Trennrelais. Das würde hier den Thread sprengen.


    Noch was vergessen: Für die Akkuschrauber, -sauger, -flex, und was nicht alles gibts selbstverständlich auch die 12 Volt-Lader dazu: https://www.amazon.de/Milwauke…=8-1&tag=httpswwwaustr-21 Der 12-Volt-Lader wär für mich jedenfalls ein Argument für oder gegen ein Akkuwerkzeugsystem.

    2 Mal editiert, zuletzt von Matteo ()

  • Wenn man Dosen einlagert, sollte man wissen, wie man ohne Gas ein Feuer macht, und wie man eine Dose ohne elektrischen Dosenöffner öffnet.

    wenn ich die Tweets so lese, kann da einer seinen Bruder nicht leiden und stellt ihn jetzt als Vollidioten hin.

    So nach dem Motto: wer braucht denn Vorräte? Nur Verschwörungstheoretiker und unfähige Trottel.

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß jemand, der sich mit Krisenvorsorge beschäftigt. keinen normalen Dosenöffner besitzt.

    Vor allem, wenn er mit Kumpels zu Survivaltrainings rausfährt.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Mei, an jeder Betonplatte lässt sich eine Dose aufreiben. Die Bördelung ist nicht dick und dann kann man den Deckel abnehmen. Aber sonst haben die doch garantiert ein Schweizer Taschenmesser..... und mit einem Schraubenzieher geht es zur Not auch mit einer Zange leichter.


    Nujo.... ich hatte auch eher das Gefühl, dass er als Trump, Waffen, was weiß ich dargestellt wird.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Ist das plausibel - Frage an die Techniker: harter Blackout wie hier beschrieben


    https://www.n-tv.de/22374001

    Natürlich ist das plausibel.

    Wenn die Last größer ist als die Erzeugungskapazität, dann sinkt die Frequenz so stark ab, dass der Reihe nach folgendes Passiert:

    - Es werden große industrielle Lasten abgeworfen (mit denen es eine vertragliche Regelung diesbezüglich gibt. Falls das nicht ausreicht:

    - Es werden zusätzlich ganze Netzbereiche abgeschaltet. Entweder rollierend, oder gemäß einer gewissen Prioritätenreihung. Oder beides. Reicht auch das nicht:

    - Notabschaltung der restlichen verbliebenen Kraftwerke -> Harter Blackout!

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Ich warne davor zu glauben, man könne mit einem Wechselrichter, und einer Autobatterie, einen brauchbaren Netzersatz herschaffen. Das gelingt nicht. Da braucht man sich nur mal die benötigten Ströme ausrechnen. Geht vielleicht maximal 20 Minuten gut, dann ist die Luft raus

    Auch wenn das teilweise zutreffend ist, muss ich bei der Heizung widersprechen. Die genannten 300W Dauerlast kann ich zumindest bei unserer Gastherme nicht ansatzweise nachvollziehen. Es ist eher ein Bruchteil davon - mit kurzzeitigen Peaks.


    Neben 4x12V/100Ah Batterien, welche in der Werkstatt permanent über PV am Leben gehalten werden, steht im Keller eine 12V/200Ah Solarbatterie als Backup, welche alle x Monate das volle Pflegeprogramm bekommt. Das sind 2,4 kWh - die Hälfte davon, um sie nicht zu beschädigen, immerhin noch 1,2 kWh. Selbst wenn die Gastherme permanent 100W ziehen würde, wären das 12 Stunden Betrieb mit Wechselrichter. Verluste mal aussen vor gelassen, dafür habe ich mit 100W stark aufgerundet.

  • Auch wenn das teilweise zutreffend ist, muss ich bei der Heizung widersprechen. Die genannten 300W Dauerlast kann ich zumindest bei unserer Gastherme nicht ansatzweise nachvollziehen. Es ist eher ein Bruchteil davon - mit kurzzeitigen Peaks.

    mit hocheffizienter Heizungspumpe dürften 100-150W genügen.