COVID-19: Mentale Aspekte

  • Mir ist heute was seltsames passiert.

    Wir waren noch Frischwaren kaufen und sahen die unglaublich langen leeren Regale und die übervollen Einkaufswagen vor den Kassen. Gleichzeitig konnten nicht alle Kassen besetzt werden, ich denke krankheitsbedingt, also waren die Schlangen noch länger. Mindestabstand genau eine Einkaufslänge, also keiner.


    Irgendwann bekam ich wegen dieser Situation einen dicken Kloß im Hals und mir traten die Tränen in den Augen. Ich bekam Angst, richtige Scheißangst.

    Das wurde noch schlimmer als ich zuhause unsere Vorräte sah, diese Massen an Getränke, Essen , Nonfood. Da fing ich vor lauter Angst an zu weinen.


    Vor einer Woche waren die Vorräte noch ein beruhigendes Gefühl, doch auf einmal sind sie bedrohlich. Aber ich kann noch nicht einmal sagen wieso.

    - Der wichtigste Vorrat ist Wissen, den können selbst Plünderer nicht mitnehmen -

  • nashua: das geht nicht nur Dir so. Es ist ein "once in a generation event" wie es neulich ein Journalist treffend nannte - etwas, was nur einmal in einer Generation passiert. Die Dimensionen sind gespenstisch, das sieht man daran, welche Hebel die Politik jetzt auf einmal in Bewegung setzt. Da kann einem beim Versuch, das Ganze zu erfassen, schon schwindlig oder bange werden.


    Ich hab bei CNN einen kurzen Text gefunden, der das Thema "Umgang mit der Angst" bei Corona ganz gut beschreibt. Habs mal durch nen Übersetzer gejagt.


    Grüsse

    Tom



    "Wie Sie die Angst vor dem Coronavirus von der Beeinträchtigung Ihrer psychischen Gesundheit abhalten


    Von CNNs AJ Willingham


    Das Coronavirus ist eine ernste Situation und verdient Ihre Wachsamkeit und Aufmerksamkeit - aber die Flut von Informationen, Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen kann Ihre psychische Gesundheit wirklich stark beeinträchtigen.


    Hier sind einige Tipps, wie Sie einen guten Mittelweg finden können:


    Reduzieren Sie Ihre Informationsquellen. Finden Sie ein paar Quellen, denen Sie vertrauen, wie die CDC oder eine Gemeindebehörde, und halten Sie sich an sie. Begrenzen Sie die Häufigkeit Ihrer Aktualisierungen, seien Sie diszipliniert bei der Nutzung von sozialen Medien und wissen Sie, wann Sie sich zurückziehen müssen.


    Nennen Sie Ihre Befürchtungen. Es kann helfen, sich hinzusetzen und wirklich zu überlegen, welche konkreten Bedrohungen Sie beunruhigen. Wenn Ihre Ängste praktisch sind, denken Sie über einen Plan nach: Was sind andere Optionen, wenn Sie nicht telearbeiten können? Haben Sie Ersparnisse oder Unterstützung? Wenn Sie auf Ihre Ängste vorbereitet sind, können Sie sie in Grenzen halten.


    Denken Sie über sich selbst hinaus: Da Taten unsere Ängste zerstreuen können, sollten Sie auch darüber nachdenken, was Sie tun können, um anderen zu helfen, die von dem Ausbruch möglicherweise stärker betroffen sind als Sie selbst, wie z.B. Dienst- oder Stundenkräfte, die sich möglicherweise unverhältnismäßig stark gefährden müssen.


    Suchen Sie Unterstützung, aber tun Sie es klug. Wenn Sie zu einem Freund laufen wollen, um den neuesten Ausbruch-Cluster oder die Notfallpläne Ihrer Familie zu besprechen, versuchen Sie, keinen Echoraum zu schaffen, in dem sich die überwältigten Menschen noch mehr gegenseitig überwältigen.


    Suchen Sie nach jemandem, der anders damit umgeht, oder nach professioneller Hilfe, wenn dies eine verfügbare Option ist.


    Achten Sie auf Ihre Grundbedürfnisse. Vergessen Sie nicht die wesentlichen, gesunden Praktiken, die sich täglich auf Ihr Wohlbefinden auswirken - genügend Schlaf, richtige Ernährung, körperliche Aktivität und möglichst viel Bewegung im Freien.


    Machen Sie sich kein schlechtes Gewissen, weil Sie sich Sorgen machen. Es ist Ihnen erlaubt, sich Sorgen zu machen oder sich schlecht zu fühlen, und diese Gefühle gelten auch in Krisenzeiten. Der Schlüssel dazu ist es, darauf hinzuarbeiten, dass Sie Ihre Ängste verstehen und in einen Zusammenhang stellen, damit sie Sie nicht davon abhalten, Ihr gesundes Leben zu leben.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    (CNN)

  • ich denke auch das wir gut aufgestellt sind von daher ist alles gut, aber was kommt auf uns zu (was wir ned wirklich beeinflussen können) und wie wird das alles enden - keine Ahnung


    wenn wir aber zusammenhalten (Familie/Freunde), werden wir auch diesen Weg schaffen :thumbup:

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • nashua ich verstehe dich vollkommen. Und bin auch froh, dass es nicht nur mir so geht.

    Bei mir war es nicht durchs Einkaufen ausgelöst... Ich bin schon die ganze Woche krank zu Hause. War also auch nicht mehr im Laden. Aber ich musste heulen als mir die vielen Krankenwagen aufgefallen sind, die hier unterwegs sind. Dabei weiß ich noch nicht mal ob es mehr sind als sonst, wahrscheinlich bin ich nur besonders hellhörig.

    Dann war es das gleiche Bild. Ich sehe meine Vorräte die mir immer ein Gefühl von Sicherheit geben.... und merke auf einmal dass ich mitten drin bin im Szenario.


    Ich denke oft an meine Familie und Freunde.

    Von denen ist keiner vorbereitet... :(

  • nashua geht mir ähnlich. Mich überrascht das irgendwie, gerade weil ich mich die ganze Zeit darauf vorbereitet habe und eigentlich mental darauf einstellen konnte, aber jetzt wo der Ernstfall eintritt, ist es nochmal was anderes.

  • Ich glaube Vorbereitet sein und wirklich in einem Szenario zu stecken sind zwei verschiedene Schuhe.


    Wir stellen uns eine Situation vor und sind doch erstaunt das die Realität anders ausfällt als die momentane Lage. Unsere Vorbereitungen können helfen, müssen es aber nicht, wenn solch ein Strolch wie Corona daherkommt und alles umkrempelt.

    Wir können nur versuchen das beste daraus zu machen und nicht in Panik zu verfallen. Ja es ist nicht immer leicht aus der Herde auszubrechen und seinen Weg zu gehen, wenn man mittendrin steckt. Wie oft habe ich mich die letzte Zeit dabei erwischt mich wieder in die Herde einzureihen, und genau das tue was andere auch tun. Aus dem Hamsterrad auszubrechen scheint doch nicht so leicht zu sein wie man sich das vorstellt.

    Wenn ich sehe was alles hier noch so in den letzten Tagen herbeigekarrt wurde, denke ich manchmal, haben die überhaupt vorgesorgt. Da ich aber weiß das sie vorgesorgt haben, zumindest nehme ich das aus den Post an, beruhigt mich das. Aber ich ertappe mich dann dabei das mir noch dies oder das einfällt und auf meinen Einkaufszettel schreibe.

    Ich weiß aber auch das ich normalerweise alles habe um mich einzuigeln für die nächsten 8 Wochen.


    @nashua wir sind alles nur Menschen und vielen ergeht es wie dir. Ich klammer mich da nicht aus. Wir haben bis jetzt in einer Blase gelebt die sogut wie alles schlimme von uns ferngehalten hat, da ist nicht verwunderlich das man so reagiert. Trotzdem wir besser aufgestellt sind als 95% der Bevölkerung, beschleichen uns die selben Sorgen und Nöte wie der Rest der Bevölkerung.

    Aber ich sehe auch die Chance einen Neustart hinzukriegen. Insich zu gehen und die Zeit zu nutzen die Corona uns gibt, um über vieles nachzudenken. Ein weiterso wie bisher sollte es nicht geben. Ich sehe es wie einen Schuß vor den Bug.


    Gruß Arwed

  • Ich muss michderzeit eher zusammen reißen, weil ich eher "aufgeregt" bin, dass "mal was passiert". Als Prepper ist das halt interessant und von der Bedrohlichkeit her ist es (für mich) derzeit auch eher moderat und es entwickelt sich langsam, also durchaus eine spannende Sache.


    Auf der anderen Seite sterben aber Leute, Mneschen sind be- und überlastet, die Wirtschaft nimmt Schaden. Das will ich natürlich auch nicht.


    Ein paar Wochen zuhause kämen wir sogar ganz recht, ich hab einen ganzen Haufen Dinge auf der toDo Liste und komm einfach nie dazu.

  • Hei,


    endlich mal einer der es ehrlich ausspricht. Mir geht es da ähnlich wie Cephalotus...

    Und zugleich verstehe ich, wenn einem die eigenen Vorräte plötzlich bedrohlich vorkommen.

    Denn die erinnern einen an die Katastrophe, auf die man sich vorbereiten möchte und die jetzt tatsächlich vor der Haustür steht.



    Das ist so wie der Schäferhund, der die Schafe vor dem Wolf beschützt. Da der Schäferhund scharfe Zähne braucht um den Job zu machen, erinnert er damit die Schafe aber auch gleichzeitig an den Wolf...



    Grüße


    Tom

  • Mit mir "macht" die Situation emotional eigentlich gar nichts. Erst mal bin ich persönlich kaum bedroht. In meiner Altersklasse ist die Gefahr eines schweren Verlaufs sehr gering. Insofern sehe ich alle persönlichen und staatlichen Maßnahmen eher als ein Stück Dienst am Mitmenschen.


    Ich habe auch praktisch nichts an meinen Vorräten gemacht, weil ich mich selbst für eine Quarantäne (die von Tag zu Tag unwahrscheinlicher wird) gut aufgestellt fühle. Also bin ich persönlich auch nicht von der Hamsterei betroffen, die zudem bei uns in der Gegend auch nicht so ausgeprägt zu sein scheint.


    Natürlich mache ich mir Sorgen, dass ältere Verwandte erkranken könnten oder dass die wirtschaftlichen Verwerfungen mich den Job kosten. Aber an beidem kann man nichts machen, und für den Jobverlust bin ich mit Ersparnissen in verschiedenen Formen und Schuldenfreiheit zumindest besser aufgestellt als Andere. Und irgendwann geht es immer wieder bergauf. Das ist es auch nach zweifelsohne größeren Katastrophen.


    Insgesamt beobachte ich gespannt, wie die Gesellschaft und einzelne Menschen in meiner Umgebung mit einer so außergewöhnlichen Lage umgehen.


    Vielleicht bin ich auch einfach grundsätzlich phlegmatischer als andere Leute.

  • Nun, ich empfinde die derzeitige Situation irgendwo zwischen Surreal und faszinierend.


    Als Prepper hat man sich ja irgendwie auf ein Szenario oder auch mehrere vorbereitet. Ich für meine Person immer in der Hoffnung dass es nie gebraucht wird und eines Tages wie vieles von mir einfach entsorgt wird. Ich mache derzeit gerade die Erfahrung dass es mit der Hoffnung wohl nicht ganz hin haut und wohl bisher ein Teil der Szenarien auf die man sich vorbereitet hat wohl eintreffen - fühlt sich surreal an.

    Die Faszination besteht darin zu sehen dass wohl nicht alle Gedankengänge so falsch waren - so unter uns, ich könnte darauf verzichten. Auch die Frage "wie entwickelt sich das noch" übt zugegebenermassen eine gewisse Faszination aus.


    Mittendrin und nicht nur dabei - dieser Werbeslogan gewinnt diese Tage an neuer Bedeutung. Gebraucht hätte ich es zwar nicht. Panik aber schiebe ich auch nicht. Irgendwie Surreal eben das Ganze.

    Die grösste Verwundbarkeit ist die Unwissenheit - Sun Tsu

  • Ich denke wir sind Momentan einfach in dieser Phase.

    Wir sind einfach mitten drin, wir können das Ereignis nicht analytisch von außen betrachten, sondern sind selber zu kleinen Figuren geworden.

    Jetzt bekommen wir Angst, weil das ganze nicht mehr steuerbar ist, nicht vorhersehbar wirkt und weil es die Welt sicherlich auch verändern wird.


    Als angenehm empfinde ich im Moment das Gemeinschaftsgefühl. Der gemeinsame "Kampf" gegen den unsichtbaren "Feind" lässt mich in den Mitmenschen mehr nach Gemeinsamkeiten suchen, statt nach Differenzen.

  • Irgendwer hat kürzlich geschrieben, er wäre jetzt auf defcon 2 oder 1. Mit der Verwendung des Begriffs für einen militärischen Alarmzustand

    hat er es meiner Ansicht nach ganz gut getroffen. Wir sind gegenwärtig einem Angriff ausgesetzt, der von den Betreibern der Globalisierung, wirtschaftlich,

    und kulturelle von den Vielreisern . in unsere Länder getragen wird.

    Als erstet kam der Buchsbaumzünsler und runiert mir meine Buchsbäume und jetzt will mir dieser Virus aus China an die Gesundheit.

    Der aktuelle Kampfauftrag : einigeln ,verschanzen, durchkommen und danach dann schauen , wer verdienterweise auf der Strecke geblieben ist.


    frieder

  • Was mich beschäftigt ist, dass momentan sehr schnell sehr viele Teilaspekte ineinander greifen. Ich gebe zu, ich hab mich bisher eher mit den materiellen Aspekten einer möglichen Krise beschäftigt. Gruppenverhalten, Belastungssysdrome und was noch alles kommt war eher sekundär oder auf Teilbereiche wie den Rettungsdienst beschränkt. So ein paar Punkte die mir aktuell besonders auffallen:

    - Meinungen zu "Hamsterkäufern": Man kann über den Toilettenpapierbedarf meinen was man will, in den Kommentarspalten fallen mir in den letzten Tage aber vermehrt Beiträge auf, die sich nicht lustig machen sondern sehr aggressiv gegen "Hamsterer" schreiben. Teilweise fast in einer Art gespaltenen Persönlichkeit, einerseits völlig unnötig und alles Hysterie, andererseits diejenigen die aktuell mehr kaufen in Ecken stellen - es wird immer umschrieben - aber der gemeinte Begriff ist meiner Meinung sehr genau benennbar: "Volksschädling". Und das mache ich an keiner politischen Richtung fest, diese Einstellung, dass da welche sind, die jetzt wo ersichtlich ist, dass es vielen/allen schlecht gehen wird, sich noch mit etwas Geld quasi herauskaufen möchten, kommt aus mehreren Ecken. Mit dieser Identifikation eines Feindes ist eine moralische Rechtfertigung, das zu "lösen" auch nahe.

    - Im Umfeld geht es leidlich gut. Den direkten Kontakt mit der Familie beschränke ich wo es geht (selbst gerade etwas erkältet und der Rest der Familie ist Arbeitsmäßig auf mehrere Arztpraxen, ein Krankenhaus usw aufgeteilt), Gespräche in den letzten Jahren waren aber fruchtbar und eine grundlegende Vorratshaltung mit nem Zentenr Kartoffeln usw. eh schon Usus. Haben zum Glück auch in der Großelterlichen Kinderbetreuung wenig Risikofälle. Man beobachtet, tauscht sich am Telefon oder online aus und gegenseitige Hilfe ist eh klar.

    - Die Nachbarschaft ist auch soweit OK, ich versuche die Fakten so gut es geht zu erklären und die Einsicht, dass es jetzt wirklich ein Ernstfall ist, ist da. Die gehen jetzt nicht in totale Isolation, aber einfach vorsichtiger und soweit läuft alles. Haben sicher kein großes Vorratslager, aber bei mehreren Restaurants in deren Familien dürften Grundnahrungsmittel, Öl etc. auch erstmal greifbar sein.

    - Im weiteren Umfeld gibt es aber immer noch die Phase, das Ganze klein zu reden, oft auch mit der Frage, was ich dazu meine. Ich kann da bald ein Skript dazu schreiben, aber mit einfachen Erklärungen wie so eine Ausbreitung abläuft und wann man wie stark (soweit abzusehen) in das Schlamassel läuft, kommt die Aufklärung denke ich gut an, ohne Panik zu erzeugen. Wir sind ein recht katholisch geprägter Landstrich, da ist mir aufgefallen, dass manche erst mit der Absage aller Gottesdienste richtig realisiert haben, wie weit wir schon drin sind.


    zu meinem ersten Punkt: im Rahmen Sterbende zu begleiten (so die Grundinfos im Rettungsdienst) habe ich über verschiedene Phasen gelernt, also erstmal Leugnung, sich lustig machen, irgendwann Akzeptanz (ist jetzt aus dem Stegreif nicht vollständig). Ich könnte mit Vorstellen, dass es bei einschneidenden Krisen (mit Vorbereitungszeit) ähnliche Phasen gibt. Zur Aufheiterung, die Simpsons haben das gut gemacht https://www.youtube.com/watch?v=1tHy1IbJLrg (auf die Schnelle nur in Englisch gefunden)


    zum Schluß noch, irgendwie ist meiner Meinung der Kommunikationsbedarf gestiegen. Aber jetzt nicht nur darüber reden, sondern die Leute suchen auch jemand aus dem Umkreis (Vertrauensperson <-> Amtsperson, Politiker, Medien) der die Fülle an Information etwas einordnen kann. Und ich sag euch, auch im Ehrenamt sucht man jetzt nach direkten, nicht weisungsgebunden, Ansprechpartnern, mit denen man die aufgestellten Regeln einordnen kann und so umsetzt das man handlungsfähig bleibt. Ruhig, sachlich, wir brauchen mehr Erklärbären.


    ich merk ich schreib schon wieder Romane...

  • Vor einer Woche waren die Vorräte noch ein beruhigendes Gefühl, doch auf einmal sind sie bedrohlich.

    Aber ich kann noch nicht einmal sagen wieso....

    Erstmal meinen tief empfundenen Respekt für Dein ehrliches Posting :huh::thumbup:


    Jeder Mensch kennt das Gefühl, Angst zu verspüren und wir werden vorsichtig oder halt auch zum weinen traurig. Angst schärft unsere Sinne und beschützt uns bei echten Bedrohungen. Unsere Instinkte schlagen Alarm, sobald wir uns bedroht fühlen und Angst sorgt in Notsituationen zusammen mit dem Adrenalin dafür, dass wir unseren Allerwertesten in Sicherheit bewegen oder auch uns dann einem unvermeidlichen Kampf stellen.


    Worst-Case-Angst hemmt uns allerdings, lässt uns erstarren und bremst unsere Handlungsfähigkeit derart aus, dass wir die Situation nicht mehr selbst bestimmen, sondern von dieser bestimmt werden. Wir entfernen uns von dem, was wir erlernt/trainiert haben. Wir scheitern. Oder:


    Angst ist "nur" eine Entscheidung


    Du allein bist dafür verantwortlich, dich deiner Furcht zu stellen. Jede Situation kann gut ausgehen und alles verläuft positiv. Schleichen sich aber durch Angst in deine Gedanken negative Vorausahnungen ein hat das zur Folge: Angst stoppt Dich, hier hilft mir zum Beispiel ein kleines Mantra schon seit Jahrzehnten hervorragend mich wieder einzutakten und HIER soweit weiter ausgeführt!


    Angst ist also auch, als nichts weiteres zu betrachten als eine bewusste Entscheidung und im Grunde sind es immer unsere Entscheidungen, die die darauf folgende Zukunft bestimmen und mit dessen Konsequenzen wir aber auch leben müssen.


    "Wichtige Entscheidungen zu treffen ist die einzige Freiheit die man alleine hat. Machen Sie davon Gebrauch."

    Zitat: Kommandant Starship Troppers 1998

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

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  • Ich hab schon Schlimmeres durchgemacht, über Jahre, gegen alle Prognosen, unter Vollast (Beruf).


    Dass ich noch lebe - Bauchinstinkt, Schlüsselmomente, und Entscheidungen die mir niemand abnehmen konnte: kein Arzt, kein Experte.


    Irgendwann ist man jenseits der Angst..

  • Ein kleiner Tipp von mir:


    Macht Sport!


    • Sucht euch auf youtube ein Videoworkout, das Kraft, Ausdauer und Koordination verlangt. Einfach nach "bodyweight home workout" suchen und nehmt das, was euch am meisten anspricht. Ausrüstung ist dafür eigentlich nicht nötig.
    • Macht das Training 1x am Tag. Es muss dabei nicht 20 oder 30 Minuten lang sein. Setzt auch als Minimalziel 5 Minuten! Sind die geschafft, könnt ihr das Training als beendet ansehen. Ihr werdet aber erstaunt sein, wie viel Momentum da aufkommen kann. Und schnell sind 20-30 Minuten um.
    • Macht das Training am besten, wenn es auch dreckig geht. Es schafft ein Erfolgserlebnis, das euch aus der Abwärtsspirale raus holt.
    • Nach ein paar Tagen werdet ihr wahrscheinlich merken, dass ihr besser werden, was wiederum ein schönes Gefühl ist.

      - Nachtrag -
      Danach noch eine kalte Dusche und ein warmes Essen (auch wenn es nur Nudeln mit Öl sind). Einfach herrlich.
  • Ein kleiner Tipp von mir:


    Macht Sport!


    • Sucht euch auf youtube ein Videoworkout, das Kraft, Ausdauer und Koordination verlangt. Einfach nach "bodyweight home workout" suchen und nehmt das, was euch am meisten anspricht. Ausrüstung ist dafür eigentlich nicht nötig.
    • Macht das Training 1x am Tag. Es muss dabei nicht 20 oder 30 Minuten lang sein. Setzt auch als Minimalziel 5 Minuten! Sind die geschafft, könnt ihr das Training als beendet ansehen. Ihr werdet aber erstaunt sein, wie viel Momentum da aufkommen kann. Und schnell sind 20-30 Minuten um.
    • Macht das Training am besten, wenn es auch dreckig geht. Es schafft ein Erfolgserlebnis, das euch aus der Abwärtsspirale raus holt.
    • Nach ein paar Tagen werden ihr wahrscheinlich merken, dass ihr besser werden, was wiederum ein schönes Gefühl ist.

    Bei meinem Garten fällt genug Workout an.:D